Am Freitag spitzte sich die Lage an den Börsen weltweit zu: Während US-Indizes wie Dow Jones, Nasdaq und S&P 500 Verluste im Bereich von 1,0 bis 1,5 Prozent hinnehmen mussten, trieb vor allem die Kombination aus geopolitischer Unsicherheit (Iran-Konflikt), enttäuschenden Arbeitsmarktdaten und erneuter Skepsis bei Künstlicher Intelligenz die Kurse nach unten. Hinzu kamen Sorgen über mögliche Engpässe bei der Kreditvergabe, was institutionelle Anleger und Investoren zum Abverkauf bewegte – Blackrock und auch Kryptowährungen wie Bitcoin wurden davon stark getroffen. Gleichzeitig zeigte die starke Nachfragelage bei Rohstoffen wie Öl (anstieg um 8,7 Prozent) und Gold (plus 1,7 Prozent), wie sehr Anleger in Krisenzeiten in sichere oder klassische Anlageformen umschichten. Aktuelle Ergänzungen und neue Entwicklungen: Ein Blick auf die letzten zwei Tage zeigt: Der Iran-Konflikt verschärft Unsicherheiten an den Finanzmärkten weiter – viele Medien berichten, dass ein regionaler Flächenbrand befürchtet wird und dies sowohl Ölpreis als auch Inflationsängste massiv anfachen könnte (siehe z.B. Quelle: Spiegel). Auch der US-Arbeitsmarkt bleibt ein Risikofaktor, denn laut jüngsten Analysen setzen enttäuschende Zahlen die Notenbank unter Handlungsdruck – Zinssenkungen werden aber immer unwahrscheinlicher (Quelle: FAZ). Im Tech-Sektor sorgt der vorläufige KI-Stopp von Oracle und OpenAI für ein Umdenken und lähmt die investitionsfreudige Stimmung – einige Experten sehen hier kurzfristig abwärts gerichtete Trends, langfristig aber weiter Wachstumspotential (Quelle: taz).
06.03.26 22:28 Uhr