Donnerstagabend, ZDF, die Bühne für Debatte und Unsicherheit: Maybrit Illner fragt – und das zu Recht – ob die Bundesregierung im Angesicht der explodierenden Energiepreise und der aufziehenden Öl-Knappheit noch alles im Griff hat. Die Vorschläge aus Brüssel: Energiesparen, Modernisierung alter Wände, mehr Nahverkehr, Elektroautos – klingt erst einmal vernünftig, aber auch ein bisschen nach Flickenteppich. Die Ampel dagegen will fast trotzig am Öl kleben, liebäugelt mit Tankrabatten, drückt auf Technologieoffenheit und verkauft das als Pragmatismus. Währenddessen kracht es zwischen SPD und Union, jeder hat seine eigene Vorstellung von 'Rettung'.
Illners Runde bringt an diesem Donnerstag einen bunten Mix: Von Reza Pahlavi, dem Oppositionspolitiker aus dem Iran, über Kanzleramtschef Thorsten Frei, Felix Banaszak (Grüne), Ökonom*innen wie Isabella M. Weber und Moritz Schularick bis zur Journalistin Helene Bubrowski. Werden die Warnungen vor dem 'größten Energie-Schock der Neuzeit' ernst genug genommen – oder fassen wir uns alle gerade an der eigenen Nase?
Die Sendung gibt's barrierefrei, wahlweise mit Untertiteln oder in Gebärdensprache, für alle, denen das Thema zu wichtig ist, um draußen zu bleiben. Und falls Fragen aufkommen: Das ZDF ist telefonisch oder per Mail erreichbar und rückt auf Wunsch sogar Pressefotos raus. Medienlogistik eben, mitten im Sturm.
Maybrit Illner diskutiert im ZDF mit illustren Gästen über die Gefahr eines massiven Öl-Schocks angesichts steigender Energiepreise und geopolitischer Spannungen, insbesondere des Iran-Konflikts. Zentral ist die Frage, ob die deutsche Regierung die Krise verharmlost und ob die getroffenen Maßnahmen ausreichen, um die drohende Knappheit abzufedern. In anderen aktuellen Medienberichten wird betont, dass die Energiepreise in den nächsten Monaten voraussichtlich weiter steigen, die politischen Auseinandersetzungen heftiger werden und die Unsicherheit auf dem Energiemarkt durch internationale Entwicklungen – besonders den Iran-Konflikt, aber auch anhaltende Streitereien um Energiepolitik in Berlin und Brüssel – weiter verstärkt wird. Experten warnen zunehmend, dass die gesellschaftlichen Folgen womöglich noch unterschätzt werden: Dies betrifft Arbeitsplätze, Armut und allgemeine Lebenshaltungskosten. Bündnisse wie die EU sehen nachhaltige Lösungen in Energieeinsparung und erneuerbaren Technologien, während nationalstaatliche Regierungen teils auf kurzfristige, konventionelle Maßnahmen drängen, um die Bevölkerung zu beruhigen.