Weidel warnt: Hunderttausende Arbeitsplätze wackeln – Bundesregierung schaufelt Krise an

Berlin – Nach den aktuellen Berechnungen von Allianz Trade könnten über 200.000 Jobs in Deutschland durch eine neue Pleitewelle verschwinden. Alice Weidel, Sprecherin der AfD, sieht die Verantwortung hierfür klar bei der derzeitigen Regierung und wirft ihr tatenlose Verschärfung der Wirtschaftsprobleme vor.

heute 16:56 Uhr | 1 mal gelesen

Die frische Prognose von Allianz Trade wirkt wie ein brandheißer Alarmruf – angeblich so ernst, dass kaum noch ein Experte daran zweifelt: Deutschlands Wirtschaft taumelt, mehr als 200.000 Stellen gelten als hoch bedroht. Laut Weidel sind die Hauptverursacher die ausufernden Energiekosten, verschärft durch Steuern und CO2-Abgaben. Sie wehrt sich gegen die weitverbreitete Annahme, Wirtschaftskrise sei eine Art Schicksal – nein, sie sagt, es habe System, dass Bürokratie und ideologisch geprägte Auflagen die Unternehmen immer mehr fesseln.

Seit Friedrich Merz als Kanzler am Ruder ist, gehe die Talfahrt sogar noch schneller vonstatten – zumindest aus AfD-Perspektive. Wirkliche Reformen? Fehlanzeige, so Weidel. Noch schlimmer findet sie jedoch die jüngste Rhetorik der Regierung, die Arbeitnehmer als bequem hinstellt. Für viele ein Schlag in die Magengrube – gerade jene, die ohnehin schon jeden Tag ums Überleben kämpfen.

Es steht für Weidel fest: Schuld trägt nicht der sogenannte "bequeme" Arbeitnehmer, sondern das, was sie eine verantwortungslose Politikslinie nennt. Deutsche Firmen packen ihre Sachen, woanders klingt das Geschäft freundlicher. Arbeitsplätze und Wohlstand drohen so reihenweise zu entschwinden.

Weidel fordert einen radikalen Richtungswechsel. Keine halben Sachen, keine Flickschusterei: Nur eine Abkehr von verteuerter Energie, Regulierungswahn und administrativ gebremsten Märkten könne die Wirtschaft retten.
Kernenergie? Wiedereinstieg erwünscht. Gunstiges Gas – egal ob Nord-Stream oder anderswo – müsse wieder auf den Tisch. Die AfD, so ihr Tenor, stehe bereit, wenn es darauf ankäme, den Kurs konsequent zu ändern. Mit Streicheleinheiten sei diesmal nichts mehr zu holen – jetzt zählt Initiative.

Pressekontakt:
Alternative für Deutschland, Bundesgeschäftsstelle,
Eichhorster Weg 80, 13435 Berlin, Tel: 030-22023710, Mail: presse@afd.de

Basierend auf einer Pressemeldung der AfD, verbreitet durch news aktuell.
http://ots.de/5f8820

Alice Weidel von der AfD reagiert scharf auf aktuelle Insolvenzzahlen und sieht die Bundesregierung klar in der Verantwortung: Energiepreise, Steuern und Bürokratie hätten eine fatale Spirale eingeleitet, die immer mehr Jobs in der deutschen Industrie auffresse. Sie kritisiert insbesondere Kanzler Merz für einen aus ihrer Sicht völlig verfehlten Reformkurs und empört sich über die von ihm gemachte Bemerkung, viele Arbeitnehmer seien 'zu bequem'. Im Kern fordert Weidel nichts Geringeres als ein Zurück zu politisch ausgerichteter Wirtschaftsförderung, mit weniger Staat, mehr industrieller Selbstbestimmung, offener Energiepolitik (inklusive Atomkraft) und einem Ende der „ideologischen Experimente“ – ganz im Gegensatz zum aktuellen Regierungsstil.

Neuere Berichte der letzten Tage zeigen daneben ein vielschichtiges Bild: Zwar bestätigen Analysten und Wirtschaftsinstitute die angespannte Lage, warnen aber auch vor Populismus und zu schnellen Schuldzuweisungen. Diverse Stimmen fordern stattdessen eine sachliche Debatte, etwa um gezielte Entlastungen und eine ehrliche Analyse der industriellen Schwachstellen. Die jüngste Insolvenzstatistik illustriert einen besorgniserregenden Trend, doch auch Chancen für Innovation und Umbau werden immer wieder betont. So schlagen einige Ökonomen pragmatische Investitionsanreize und eine Modernisierung des Standortes vor, anstatt nur Symptome zu bekämpfen.

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