Der Schulwettbewerb 'alle für EINE WELT für alle' geht in seine nächste Runde – und das Motto klingt ungewöhnlich aktuell: "Fakten gecheckt? Verändert die Welt mit eurer Story!" In Zeiten, in denen Fake News und manipulierte Wahrheiten wie lästige Fliegen durch die sozialen Medien schwirren, setzt der Wettbewerb ein wichtiges Zeichen. Schülerinnen und Schüler sollen selbst herausfinden, was wirklich Fakt ist, Hintergründe prüfen und ihre Erkenntnisse zur nachhaltigen Entwicklung kreativ umsetzen – ob als Bühnenstück, Video, Infografik, Gemälde oder Podcast. Alles ist erlaubt, solange es auf sauberen Informationen beruht. Die Aktion richtet sich an sämtliche Klasse von 1 bis 13 querbeet durchs Land.
Der Clou: Viele wissen gar nicht, wie verführerisch ein schöner Mythos sein kann, wenn er nur oft genug geteilt wird. Das Ziel: Junge Leute dazu bringen, dem schrägen Sog der Desinformation zu widerstehen und ihren eigenen, verlässlichen Weg im Dickicht der Informationen zu bahnen.
Bis 26. Februar 2026 läuft die Frist. Über die Webseite www.eineweltfueralle.de lassen sich die Projekte hochladen. Es winken knackige Hauptpreise pro Altersgruppe, dazu Sonderpreise und Ehrungen in Hülle und Fülle: Über 100 Preise im Gesamtwert von mehr als 50.000 Euro gehen an die überzeugendsten Beiträge. Hinter dem Wettbewerb stehen bekannte Organisationen aus Bildung, Medien und gemeinnützigen Bereichen – etwa Aktion gegen den Hunger, ZEIT für die Schule oder die SOS Kinderdörfer.
Kleiner Exkurs: Dieser Wettbewerb ist kein kurzfristiger Trend – bereits seit dem Schuljahr 2003/2004 versuchen seine Erfinder, Bildung für nachhaltige Entwicklung in den Schulalltag zu holen. Egal ob Grundschule oder Oberstufe: Alle machen mit, werden gefordert – und, wenn's gut läuft, vielleicht auch mal für ihre Sorgfalt und Fantasie gefeiert. Die Schirmherrschaft liegt beim Bundespräsidenten – auch das steht für Bedeutung. Wer jetzt neugierig geworden ist, surft einfach auf www.eineweltfueralle.de oder checkt die gängigen Social-Media-Kanäle der Aktion.
Presseanfragen gehen an die bekannten Ansprechpersonen, die im Pressematerial genannt sind.
Der bundesweite Wettbewerb 'alle für EINE WELT für alle' fordert Schülerinnen und Schüler erneut heraus, sich kritisch mit der Flut an Fehlinformationen auseinanderzusetzen und diesen kreativ zu begegnen – etwa mit Videos oder Collagen. Das besondere Augenmerk liegt auf dem bewussten Einsatz von Recherche, Quellenprüfung und verantwortungsvollem Erzählen, um den nachhaltigen Umgang mit Informationen schon früh zu fördern. Neben den vielen Preisen und prominenter Unterstützung macht der Wettbewerb greifbar, wie stark Schulen ihre Schülerschaft für entwicklungspolitische Themen sensibilisieren können und wie dringend ein reflektierter Medienumgang gebraucht wird – gerade im Kontext von internationaler Zusammenarbeit, Klimafragen und sozialer Gerechtigkeit. Recherchen haben zudem ergeben, dass die Förderung von Medienkompetenz und kritischem Denken in Deutschlands Schulen aktuell vielfach diskutiert wird, auch angesichts der Herausforderungen durch Künstliche Intelligenz und digitaler Desinformation (z.B. berichtet die Süddeutsche Zeitung über einen wachsenden Bedarf an digitaler Aufklärung in Klassenzimmern, die taz verweist auf nötige Modernisierung der Lehrinhalte und die ZEIT thematisiert Projekte, die gezielt Schüler zu Fact-Checkern ausbilden).