Benzin und Diesel wieder teurer – Neuer Jahreshöchststand erreicht

Autofahren wird wieder kostspieliger: Die Spritpreise in Deutschland erreichen aktuell ein neues Maximum für das laufende Jahr.

heute 12:19 Uhr | 3 mal gelesen

Wer derzeit an der Tankstelle vorbeifährt, muss zunehmend tief in die Tasche greifen – zumindest geht es mir so. Laut der jüngsten Statistik des ADAC stieg der Durchschnittspreis für einen Liter Super E10 um 1,8 Cent auf jetzt 1,776 Euro. Diesel schlägt sogar noch mehr zu Buche und legt um satte 2,9 Cent auf durchschnittlich 1,74 Euro zu. Interessant daran: Die Ursache liegt laut ADAC nicht bloß im Inland oder an der Steuer, sondern vor allem an der internationalen Lage. In den letzten Tagen zogen die Rohölpreise wieder klar an. Für Brent-Rohöl werden mittlerweile fast vier Dollar mehr verlangt, aktuell knapp 71 US-Dollar pro Barrel. Das klingt wenig spektakulär, aber der Energiemarkt reagiert schon auf Gerüchte und Unruhe. Apropos Unruhe: Ganz hinten, am Horizont schwingt die Angst vor einem neuen Krieg im Nahen Osten mit. Im Fokus steht die Straße von Hormus – dieser strategische Nadelöhr, durch das ein Großteil der weltweiten Rohöllieferungen fließt. Bisher läuft zwar noch alles stabil; vor allem die iranischen Exporte sind nach wie vor hoch. Sollte es allerdings zwischen dem Iran und den USA wirklich knallen, könnte sich das alles schlagartig ändern. Und dann stünden wir hier mit noch viel höheren Preisen da. Es bleibt also spannend, irgendwie auch beunruhigend.

An deutschen Tankstellen erleben Autofahrer aktuell die höchsten Spritpreise des Jahres 2024. Haupttreiber ist der gestiegene Rohölpreis, der zuletzt durch neue Sorgen um die Lage im Nahen Osten – insbesondere rund um die Straße von Hormus – deutlich anzog. Rohstoffexperten und Nachrichtenportale berichten, dass bereits kleine Verschiebungen in der politischen Stabilität dieser Region signifikante Auswirkungen auf die Preise an den internationalen Märkten haben können. Interessant: Nach Informationen von Energiemarktforschern stehen viele Händler aktuell angespannt bereit, sollten Lieferunterbrechungen drohen – dies wirkt sich bereits in Erwartung zukünftiger Entwicklungen sichtbar auf den aktuellen Preis aus. Gerade die Abhängigkeit von Rohölimporten führt dazu, dass deutsche Verbraucher und insbesondere Pendler diese Ausschläge direkt im Portemonnaie spüren.

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