Wie Eviny clever agierte: Ein neuer Schnelllade-Standort abseits der Ballungsräume

München – Eine Kleinstadt im nordwestlichen Zipfel Deutschlands, knapp 20.000 Menschen, weitab von den großen Metropolen. Wer flächendeckend Ladesäulen aufbauen will, kennt das Problem: Man kann nicht überall gleichzeitig sein – und schon gar nicht ständig an Orten, die hunderte Kilometer entfernt liegen. Bei Eviny hat ein datengetriebenes Signal dem Unternehmen einen entscheidenden Vorsprung verschafft – und damit einen Standort gesichert, den kaum jemand auf dem Schirm hatte.

heute 09:38 Uhr | 2 mal gelesen

Selbst wer ein gutes Gespür für Märkte und neue Entwicklungen hat, kann längst nicht überall Augen und Ohren haben. Eviny weiß das – und hat sich deshalb bewusst dafür entschieden, klassische Marktbeobachtung mit digitaler Analyse zu kombinieren. Dank der Location-Intelligence-Plattform Octoscreen stieß das Team auf ein geheimnisvolles Signal: eine Kombination aus Datenströmen und regionalen Veränderungen, die im Alltag der Branche sonst eher untergehen.

Anders als traditionelle Händler, die solche Tools hauptsächlich für Filialkonzepte einsetzen, nutzt Eviny sie als „Spürhund“ für unsichtbare Gelegenheiten auf der Landkarte. Gerade in Regionen, in denen selten jemand vom Team vorbeischaut, reicht klassisches Monitoring einfach nicht aus – hier springt die Technologie ein. Denn in dem „Wer-zuerst-kommt“-Geschäft des Ladeausbaus gilt: Wer Informationen schneller hat, ist klar im Vorteil.

Doch damit war es nicht getan: Wo andere vielleicht abgewartet hätten, hat Eviny beherzt zugegriffen. Gespräche und Verhandlungen wurden früh angestoßen, das Projekt eigeninitiativ umgesetzt. Ladeinfrastruktur soll eben nicht nur dort entstehen, wo sowieso schon alle bauen – und manchmal braucht es dafür einfach einen neuen Impuls von außen. So werden graue Flecken zu grünen Punkten auf der Landkarte.

„Wir lassen Standorte nicht dem Zufall, sondern lieber guten Daten“, fasst Matthias Köpke, Vertriebsleiter bei Eviny, die Strategie zusammen. „Ohne diese Hinweise aus der Plattform hätten wir diesen Standort übersehen. Klar, das werden nicht die letzten Überraschungen gewesen sein.“

Auch Julian Freese von Octoscreen freut sich: „Kein Team, und sei es noch so motiviert, kann überall zugleich sein – unsere Daten schon. Wer darauf hört, ist dem Rest voraus, gerade wenn es wirklich auf Schnelligkeit ankommt.“

Über Octoscreen

Das Münchner Unternehmen Octoscreen entwickelt intelligente Softwarelösungen, die mit Hilfe künstlicher Intelligenz Standorte aufspürt und bewertet – nicht nur für den Einzelhandel, sondern auch für Immobilienentwickler, Asset-Manager und Ladeanbieter wie Eviny. Nutzer können so Potenziale in Echtzeit erkennen und auf Veränderungen sofort reagieren. Der Kundenstamm umfasst Unternehmen wie EDEKA und NORMA bis hin zu Energieversorgern. Octoscreen gibt es seit 2021, der Hauptsitz ist in München.

Über Eviny

Eviny stammt aus Norwegen und gehört mit über 4.000 Schnellladepunkten zu den größten E-Mobilitätsanbietern Europas. Seit 2014 baut das Unternehmen Ladelösungen in Norwegen, Schweden, Dänemark und Deutschland aus – und setzt dabei gezielt auf erneuerbare Energie. Gerade in Deutschland wächst das Netz kräftig. Für Eviny steht bequeme, schnelle Ladetechnik an zugänglichen Orten im Mittelpunkt.

Kontakt: Julian Freese, Octoscreen München, presse@octoscreen.de, Tel. +49 89 51702628

Quelle: Octoscreen GmbH / news aktuell

http://ots.de/6057da

Der Eintritt von Eviny auf dem deutschen Ladeinfrastrukturmarkt illustriert, wie datenbasierte Werkzeuge klassischen Brancheninstinkt ergänzen. Mit Hilfe von Octoscreens Location-Intelligence erhielt Eviny einen entscheidenden Hinweis auf einen potentiellen Standort, der sonst wohl übersehen worden wäre. Die anschließende schnelle Umsetzung, auch in abgelegenen Regionen, zeigt deutlich, dass Ladeinfrastruktur vor allem dann wächst, wenn Unternehmen aktiv Chancen ergreifen, anstatt nur zu reagieren. Zusätzlich ist es derzeit so, dass der Wettbewerb um attraktive Standorte durch den Markteintritt immer neuer Player stetig zunimmt – gerade bei Schnellladesäulen ist das 'First-Mover-Prinzip' entscheidend. Durch die erhöhte Dynamik erhalten Unternehmen, die auf smarte IT-Tools setzen, klare Vorteile. In den letzten Tagen berichten mehrere Medien zudem von verschärfter Konkurrenz im europäischen Lademarkt, wachsender Kooperation zwischen Energiekonzernen und Start-ups sowie politischem Druck, nicht nur in Metropolregionen Lücken im Ladenetz zu schließen.

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