ZDF-Morgenmagazin vor Ort: Wie sicher ist Hannover wirklich?

Mainz – Fühlt man sich nach Einbruch der Dunkelheit auf Hannovers Straßen wirklich wohl? Und wie vermeiden Städte, dass Bereiche rund um Bahnhöfe zu Angsträumen verkommen? In Hannover startet ein frisches Experiment: Im Rahmen des 'Stadtbild'-Projekts versucht die niedersächsische Hauptstadt neue Wege für mehr urbane Sicherheit. Am Freitag, 29. Mai 2026, sendet das ZDF-Morgenmagazin live direkt vom Raschplatz, direkt am Hauptbahnhof gelegen – einen Ort, an dem sich Sicherheit und Unsicherheit oft begegnen. Moderator Andreas Wunn spricht dort zwischen 6 und 9 Uhr immer wieder mit Polizisten, engagierten Bürgern sowie politischen Entscheidern, darunter auch Ministerpräsident Olaf Lies und Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay.

heute 14:27 Uhr | 1 mal gelesen

Was braucht es wirklich, damit Sicherheit nicht bloß ein abstrakter Begriff bleibt, sondern zum geteilten Anliegen der ganzen Stadt wird? Genau darüber diskutieren vor Ort nicht nur Polizei und Ordnungsamt, sondern auch Initiativen und engagierte Bürger – wie Blogger Michael Ebeling oder Anwar Hadeed von der Arbeitsgemeinschaft Migrantinnen und Migranten. Interessant dabei: Selbst Polizeianwärterinnen und Streetworker wie Konrad Krebs vom Kontaktladen Mecki kommen zu Wort. Manche sehen Kooperation als Zauberwort, andere misstrauen zu viel „Überwachung“ und wünschen sich mehr soziale Angebote. Was als klare Maßnahme gegen sogenannte No-Go-Areas daherkommt, ist in Wahrheit stets ein Aushandlungsprozess: zwischen Sicherheit, Freiheit und urbanem Alltag. In der „moma vor Ort“-Ausgabe am Freitag sucht das ZDF-Team neues Licht im Dunkel einer Debatte, die viele Hannoveraner und ihre Gäste betrifft. Mit dabei: die oft zitierte 'Stimme von der Straße', aber auch aktuelle Nachrichten aus Berlin und das übliche Frühprogramm mit Philip Wortmann und Mirjam Meinhardt.

Im Fokus der Sendung steht das Erleben und die Wahrnehmung von Sicherheit in Hannover – und wie die Stadt gezielt an Problemzonen arbeitet. In den letzten Tagen berichteten mehrere Medien verstärkt darüber, wie deutsche Städte innovative Zusammenarbeit zwischen Polizei, Ordnungsamt und sozialen Initiativen suchen, um Sicherheit fühl- und sichtbar zu machen. Auch Hannover setzt verstärkt auf Prävention, bessere Beleuchtung, Community-Policing und neue Sozialprojekte am Raschplatz. Laut aktuellen Berichten, beispielsweise aus der FAZ und ZEIT, greifen ähnliche Modelle gerade auch in Hamburg, Berlin oder Köln und werden bundesweit diskutiert. Gleichzeitig zeigen Analysen aus neuen Quellen, dass sich viele Bürger bei der Frage nach Sicherheit nicht nur Polizei, sondern auch ein stärkeres soziales Miteinander wünschen. Das ZDF-Morgenmagazin bleibt mit seiner Sendung am Puls dieser gesellschaftlichen Debatte: Sicherheit ist im Alltag ein bewegliches Ziel, das immer wieder neu verhandelt wird.

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