Mehr Raum für die Kleinsten: Neubau am Kindergarten St. Martin am Tennengebirge eröffnet

St. Martin am Tennengebirge, Salzburg – Nach nur acht Monaten Bauzeit wurde ein nachhaltiger Anbau aus Holz am örtlichen Kindergarten seiner Bestimmung übergeben. Neue Räume und frische Strukturen signalisieren einen Aufbruch für die Kinderbetreuung in der Region.

heute 12:40 Uhr | 3 mal gelesen

Vielleicht hat man es in solchen Dörfern nie eilig – diesmal schon. Binnen acht Monaten stand in St. Martin am Tennengebirge der Erweiterungsbau zum Kindergarten. Möglich gemacht hat das, so hört man, die vollständige Holzbauweise, die nicht nur schnelles Arbeiten, sondern auch ein angenehm warmes Raumklima beschert. Die Einweihung? Natürlich im Rahmen eines örtlichen Festes. Zwischen Feuerwehr-Jubiläum und Kinderlachen wurden 425 Quadratmeter zusätzlicher Platz gefeiert: zwei neue Gruppenräume, zwei Bewegungsbereiche – was will man mehr? Bürgermeister Schlager zeigte sich sichtlich erleichtert darüber, den steigenden Bedarf an Betreuungsplätzen nun endlich besser abdecken zu können. Die Umgestaltung betrifft übrigens nicht nur das Gebäude: Auch draußen am Kindergartenvorplatz wurde Hand angelegt, damit das Holen und Bringen der Kids nicht länger zum Geduldsspiel für Eltern wird. Für die Planung stand Studio WG3 an der Seitenlinie, geleitet von Architekt Christian Reschreiter. Warum gerade Holz? Man spreche von Nachhaltigkeit, erzeugt stoffliche Geborgenheit, während im Nebenzimmer vielleicht gerade die Legosteine klackern. Das Land Salzburg steuerte 1,8 Millionen Euro aus dem Ausgleichsfonds bei, rund 3,3 Millionen flossen insgesamt. Es schwingt Stolz mit, und das Wissen, dass solche Investitionen Kinder und Gesellschaft stärken – auch wenn die Zukunft manchmal leiser und weniger feierlich daherkommt als das Festzelt der Feuerwehr.

In St. Martin am Tennengebirge wurde in nur acht Monaten eine moderne, nachhaltige Kindergartenerweiterung aus Holz eröffnet, die dringend benötigte neue Betreuungsplätze bietet und auch die Verkehrssituation rund um das Gebäude verbessert. Mit Unterstützung des Landes Salzburg flossen insgesamt 3,3 Millionen Euro in das Projekt. Die kindgerechte Planung, die nahtlose Verbindung zwischen Alt- und Neubau sowie neu gestaltete Außenanlagen sorgen für spürbar bessere Bedingungen für Kinder, Eltern und Pädagog:innen. Ergänzend berichten aktuelle Medien, dass Österreich generell in den kommenden Jahren massiv in Kleinkindbetreuung investiert, um dem Nachwuchs gleichwertige Chancen zu ermöglichen. Laut einer Analyse von "Süddeutsche Zeitung" werden Bauprojekte im Bildungsbereich immer öfter mit dem Fokus auf Nachhaltigkeit und schnelle Umsetzung vorangetrieben, um den steigenden Platzbedarf kurzfristig zu decken. Zusätzlich betonen Stimmen aus der Kommunalpolitik auf "Spiegel Online", dass angesichts europaweiter Versorgungsengpässe moderne Lösungen und eine verbesserte Fachkräftegewinnung zentrale Herausforderungen bleiben.

Schlagwort aus diesem Artikel