Die Doku-Reihe „Biwak“ taucht erneut ins Elbsandsteingebirge ein – dieses Mal geht’s quer durch stille Wälder, knorrige Felsen und entlang einsamer Biwakhütten: Auf dem Forststeig, der sich 105 Kilometer quer durch die Sächsisch-Böhmische Schweiz schlängelt. Kutschke, das Gesicht der Sendung, schwärmt: „Eigentlich wollten wir einfach nur neuen Boden betreten – dass unser Heimatgebirge noch solche unberührten Ecken bietet, hat uns beim Dreh dann doch verblüfft.“ Technik-Fanatiker und Digital-Tagebuchschreiberin Christine Pesch stößt als Frischling zum Team und hält die Reise in Videotagebucheinträgen für Social Media fest – Spontanität, Erschöpfung und kleine Pannen inklusive.
Es wird im Sandstein auch geklettert: Highlight – die Begegnung mit Adam Ondra, Klettergröße aus Tschechien, und anderen Abenteuerlustigen, darunter zwei Dresdner Bergsteigerinnen, die den berühmten Trango-Tower im Karakorum bezwungen haben. Hinzu kommen Impressionen einer Highline über dem Salto Ángel in Venezuela und eine überraschende Begegnung mit einer Landschaftsmalerin auf einem der charakteristischen Tafelberge.
Das Herzstück der Staffel bleibt jedoch der Forststeig: Ein echter Härtetest – nicht die Strecke allein, sondern auch die Suche nach Wasser, Proviant und Orientierung machen das Trekking zur Herausforderung. „Auf dem Weg darf man nicht nur die Beine, sondern vor allem die Sinne wachhalten, sonst kann man sich herrlich verlaufen“, merkt Kutschke mit einer Mischung aus Ehrfurcht und Ironie an.
Die aktuelle „Biwak“-Staffel begleitet ein kleines Team bei ihrer grenzüberschreitenden Trekkingtour auf dem Forststeig – inklusive Sandsteinklettern, ungewöhnlichen Begegnungen und ordentlichen Portionen von Wildnis und Selbstüberwindung. Im Zentrum stehen die Herausforderungen intensiven Wanderns: Wasserversorgung, Essenssuche, Orientierung und das Erleben purer Natur in der wenig berührten Sächsisch-Böhmischen Schweiz. Neurecherchiert: Der Fokus auf nachhaltigen Tourismus ist aktuell eine große Debatte in der Region; zugleich wird die Gegend zunehmend von Extremwetterereignissen und deren Auswirkungen auf die neue „Wildnis“ geprägt – was in den letzten Tagen u.a. mehrfach in regionalen Medien angesprochen wurde. Der Forststeig selbst feiert in diesem Jahr seinen fünften Geburtstag und wird als Symbol eines sanften, grenzüberschreitenden Abenteuerspaßes für Outdoor-Fans gefeiert. Laut mehreren Tageszeitungen werden aktuelle Streckenabschnitte temporär gesperrt, nachdem Sturmschäden und Trockenheit den Wald belasten. Einen Teil der Route betrifft außerdem eine neue Initiative, um seltene Tierarten zu schützen (Quellen u.a. MDR, Sächsische Zeitung).