Manchmal beginnt etwas Großes ganz klein: 2011 startet am Düsseldorfer Henkel-Standort eine Idee – Forscherwelt. Ziel war und ist, Kindern Lust auf Naturwissenschaften zu machen. Mittlerweile, 15 Jahre später, ist daraus ein internationales Programm mit Aktionen in über 20 Ländern geworden. Dr. Simone Bagel-Trah, die als Schirmherrin mit Herzblut dabei ist, meint dazu: 'Jedes Kind ist von Natur aus neugierig, und mit Forscherwelt wollen wir diesen Forschergeist bestärken.' Das klingt nicht nach leeren Phrasen – mehr als 130.000 Kinder weltweit haben bereits mit Bechergläsern, Waagen und Probefläschchen hantiert.
Henkel verknüpft im Programm klassisches Experimentieren – zum Beispiel rund ums Kleben oder Waschen – mit aktuellen Themen wie Nachhaltigkeit. Interessant: Auch die Erwachsenen werden einbezogen, sei es durch Fortbildungen für Lehrkräfte oder Workshops für Eltern und Mitarbeiter. Besonders leicht zugänglich sind die kostenlosen Materialien für Lehrer im Netz – eine gute Sache.
Zum Jubiläum gibt es ein neues Highlight: Kinder dürfen in einem frischen Modul sogenannte Testverfahren wie sie auch im echten Labor Anwendung finden ausprobieren. Schaumbildung messen oder Klebeband-Stärke testen – klingt fast nach einer Fernsehsendung, ist aber echtes Laborfeeling. Laut Dr. Ute Krupp, die die Forscherwelt international verantwortet, sind die Kids immer wieder schnell Feuer und Flamme. Kein Wunder: Selbermachen ist einfach am spannendsten.
Wer mehr dazu wissen oder sogar mitmachen möchte, findet Informationen direkt auf der Forscherwelt-Website. Übrigens: Zeitgleich mit dem Forscherwelt-Jubiläum feiert auch Henkel selbst einen runden Geburtstag. Seit 1876 dabei, Weltmarktführer in Sachen Klebstoffe und mit Marken wie Persil oder Schwarzkopf fast ein bisschen allgegenwärtig im Alltag. Nachhaltigkeit bleibt laut Aussage von Henkel auch weiterhin einer ihrer zentralen Werte.
Im 15. Jahr der Initiative 'Forscherwelt' blickt Henkel auf mehr als 130.000 teilnehmende Kinder in über 20 Ländern zurück. Das Programm setzt konsequent auf spielerisches Lernen, nah an den Forschungsschwerpunkten des Unternehmens wie Kleben, Waschen und Nachhaltigkeit, und bindet auch Eltern sowie Lehrkräfte ein. Dank immer neuer Kursformate, zuletzt sogar praxisnahe Testverfahren, wird naturwissenschaftliches Arbeiten bereits im Grundschulalter schmackhaft gemacht.
Neuere Online-Publikationen berichten außerdem, dass sich gesellschaftlich derzeit ein stärkeres Bewusstsein für die Bedeutung der MINT-Fächer abzeichnet – beispielsweise meldet taz, dass Initiativen wie Forscherwelt helfen, Bildungsungleichheiten zu reduzieren und Mädchen gezielt zu fördern. Wie aus Berichten bei spiegel.de und zeit.de hervorgeht, wächst in vielen Teilen Deutschlands die Nachfrage nach außerschulischen Lernangeboten und MINT-Förderung, weil viele Schulen dies nicht mehr mit eigenen Ressourcen abdecken können. Überdies wird dem Engagement von Unternehmen für Bildung immer größeres Gewicht beigemessen, was daran zu erkennen ist, dass Programme wie Forscherwelt in Zeiten des Fachkräftemangels und Innovationsdrucks als vorbildlich eingeordnet werden.