AfD scheitert vorerst beim Kauf einer Parteizentrale – Umzug in Mietbüros steht an

Die AfD hat anscheinend ihre Pläne für den Erwerb eines repräsentativen Hauptquartiers in Berlin fürs Erste begraben – stattdessen wird nach Übergangslösungen Ausschau gehalten.

06.03.26 17:43 Uhr | 6 mal gelesen

Wie aus Berichten hervorgeht, zieht die AfD vorerst den Rückzug aus dem Immobilienkauf für ihre Bundesgeschäftsstelle in Erwägung. Medien wie "Stern" und RTL/ntv zufolge will die Partei spätestens im Herbst neue Räumlichkeiten mieten, möglicherweise in einem Bürokomplex nahe der Jannowitzbrücke – eine Adresse, die zentraler sein soll als die aktuelle Geschäftsstelle im Berliner Norden, von der sie sich nach Streit mit dem Vermieter spätestens Ende des Jahres verabschieden muss. Schatzmeister Carsten Hütter äußerte sich gegenüber den genannten Medien, dass intensiv recherchiert und fast 30 Immobilienkandidaten geprüft wurden. Aber keine habe den recht strengen Kriterienkatalog des Bundesvorstands erfüllt. Etwas konkreter: Die AfD hatte besonders Objekte in der Nähe des Anhalter Bahnhofs und des Spittelmarkts auf dem Radar, die Verhandlungen wurden im Februar jedoch gekappt – wegen Sicherheitsfragen, zu wenig Parkplätzen und stolzen Preisen, wie es heißt. Und irgendwie klingt das auch nach typischem Berliner Immobilienmarkt: mehr Frustration als Fortschritt.

Zusammengefasst bedeutet das: Die AfD bleibt zunächst ohne eigenes Parteigebäude und wird sich wohl in Mietflächen einquartieren müssen – zumindest solange, bis ein passender Kaufkandidat gefunden ist. Dahinter steckt offenbar nicht nur das Berliner Immobilienproblem, sondern auch interne Unsicherheiten und gestiegene Anforderungen. Ein Blick in aktuelle Berichte zeigt zudem, dass die Mietpreise weiterhin steigen und es für Parteien wie die AfD besonders schwierig ist, passende Objekte zu finden, da politischen Gegenwind und Sicherheitsfragen den Immobilienerwerb zu einem riskanten Unterfangen machen. In den letzten beiden Tagen berichten mehrere Medien, dass die AfD massiv unter Druck steht, insbesondere durch zunehmende Proteste, was nicht nur logistische, sondern auch strategische Überlegungen bezüglich der Parteizentrale zwingend macht. Speziell in Berlin verschärft sich das Problem noch, weil Rivalitäten mit Gegnergruppen und Vermietern immer wieder aufbrechen und die Partei so bei Objektsuchen zusätzlich ins Abseits gerät.

Schlagwort aus diesem Artikel