"Beeindruckend, aber auch alarmierend: Immer mehr Unternehmen – von denen noch vor Kurzem die Mehrheit Klimaschutz unterstützte – schwenken um, ganze 60 Prozent möchten die programmierte Klimapolitik nicht weiter blind mittragen. Das Misstrauen gegenüber der von Friedrich Merz verfolgten Transformation wird mit Händen greifbar. Und mal ehrlich: Wer kann’s ihnen verdenken? Energie ist teuer, Vorschriften nehmen überhand, die CO2-Bepreisung drückt wie ein zu enger Schuh. Werkbänke wandern ab, Traditionen bröckeln, Stellen schwinden – in dieser Geschwindigkeit, die man kaum glauben würde, wenn man nicht selbst betroffen wäre.
Die grundgesetzliche Verankerung der Klimaneutralität ab 2045, ein großes Versprechen, lässt viele Betriebe ratlos zurück – viel Papier, wenig spürbare Hilfe. Milliarden werden bewegt, aber bei den Unternehmen kommt kaum etwas davon an. Da bleibt Frust nicht aus, während Stillstand und Unsicherheit wachsen. Die Bundesregierung redet viel von Reformen, tut aber kaum Konkretes, während Produktion und Arbeitsplätze weiter unter Druck geraten.
Was jetzt zu tun wäre? Eine radikale Entlastung und ein klarer Fokus auf unternehmerische Eigenverantwortung, so meine ich. Regulatorik und Steuern runter, Energie wieder günstig machen, Innovation nicht behindern. Wirtschaftspolitik braucht Realitätssinn, keine ideologischen Experimente. Und ja: Klimaschutz ist wichtig – aber er muss mit wirtschaftlichem Augenmaß verbunden werden. Darum setzt sich die AfD für einen pragmatischen Kurs ein, der Wohlstand UND Umwelt denkt."
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Quelle: AfD – Alternative für Deutschland via news aktuell
Die Kritik an der Klimapolitik und insbesondere an der sogenannten Energiewende wächst in Deutschlands Wirtschaft. Laut der aktuellen Studie der Bertelsmann Stiftung ist der Anteil der Unternehmen, die Klimaschutzmaßnahmen weniger Gewicht beimessen, förmlich explodiert. Hauptgründe sind die wirtschaftlichen Unsicherheiten, die hohen Energiepreise und die als belastend empfundenen regulatorischen Vorschriften. Weitere aktuelle Berichte zeigen, dass der Mittelstand zunehmend unter Druck steht – vor allem energieintensive Branchen wie Chemie oder Metallverarbeitung sind von Produktionsrückgängen betroffen. Unternehmerverbände fordern bereits eine Korrektur der Energiepolitik: Sie monieren fehlende Planungssicherheit und kritisieren die zu schleppende Umsetzung der zugesagten Entlastungsmaßnahmen. Hinzu kommen neue Zahlen des Statistischen Bundesamts, laut denen die Zahl der Unternehmensinsolvenzen gerade im verarbeitenden Gewerbe 2024 ansteigt. Gleichzeitig melden Klimawissenschaftler und NGOs, dass das Tempo beim Ausbau erneuerbarer Energien noch immer nicht ausreicht, um die Pariser Klimaziele zu erreichen. Daraus ergibt sich ein Spannungsfeld zwischen ökologisch begründeten Zielen einerseits und den ökonomischen Realitäten andererseits. Politisch hat sich die Debatte zuletzt weiter polarisiert: Während Grüne und Umweltverbände auf das Festhalten an ambitionierten Zielen pochen, fordern liberale und konservative Stimmen eine stärkere Orientierung an marktwirtschaftlichen Prinzipien und mehr Pragmatismus in der Umsetzung.