Kontrolle ist besser als Nachsicht – Schlauch und Druckregler checken
Wer den Gasgrill nach Monaten Abstellkammer oder Balkon „wiederbelegt“, sollte sich erst einmal dem Gasschlauch und dem Druckregler widmen. Bleibt der Grill den frostigen Winter über draußen, sind Verschleiß und kleine Risse eigentlich vorprogrammiert. Markus Lau bringt es auf den Punkt: „Zu porös? Haarriss? Dann muss der Schlauch ganz klar ausgetauscht werden.“ Auch der Druckregler darf nicht beschädigt sein. An den Ventilen sollte kein Staub, Dreck oder anderer Kram kleben – das bleibt eine einfache Wahrheit, wird aber oft vergessen.
Zehn Jahre und Schluss?
Selbst wenn alles augenscheinlich tiptop aussieht: Nach zehn Jahren kommt ein neuer Schlauch und Regler her. Das ist, so will es das Regelwerk, einfach die Norm. Am oft gelben Anhänger, der am Schlauch baumelt, kann man bequem ablesen, wann es Zeit wird. Falls der fehlt, hilft der Aufdruck am Schlauch weiter – oder das Typenschild beim Druckregler. 2016 produziert, spätestens 2026 wechseln, alles davor? Sofort raus damit.
Saubere Verbindung: Grill trifft Gasflasche
Der Moment, wenn Grill und Gasflasche wieder zueinander finden, ist immer ein kleiner Akt für sich. Nach Monaten Winterschlaf sind meist noch die gleichen Schläuche drauf wie im Vorjahr – diese Stellen sind mit etwas Pech undicht. Deshalb: Flasche auf Dichtheit prüfen, Ventilschutz abnehmen, schwarzes Schraubgewinde lösen, kurz alles checken (vor allem den Dichtungsring!). Markus Lau empfiehlt: Dreh‘ die Mutter lieber von Hand fest – mit Werkzeug kann man schneller kaputt- als festmachen.
So testen Sie die Dichtheit wirklich
Bevor das Grillgut aufgelegt wird, sollten die Anschlüsse noch einem Dichtigkeitstest unterzogen werden. Lecksuchspray, so einfach wie genial: draufsprühen, Flasche kurz aufdrehen, beobachten. Wo Bläschen wachsen oder es zischelt, ist die Verbindung undicht. Ventil wieder zu, nochmal montieren, lieber einmal zu oft als zu wenig probiert.
Flüssiggas: Ein unterschätzter Alleskönner
Flüssiggas – meist Propan oder Butan – wird unter geringem Druck flüssig und bleibt erstaunlich flexibel im Einsatz. Es verbrennt vergleichsweise klimafreundlich und kann, zunehmend auch als biogene oder synthetische Variante, in Zukunft noch interessanter werden. Ob für den Grill, als Heizstoff oder sogar im Auto: Flüssiggas macht’s vielseitig möglich.
Pressekontakt: Olaf Hermann, Tel.: 030 / 29 36 71 - 22, Mobil: 0170 / 457 80 72, E-Mail: presse@dvfg.de, Deutscher Verband Flüssiggas e. V.
Sicherheit beim Angrillen? Wer den Saisonstart mit dem Gasgrill plant, kommt an einer gründlichen Prüfung der Ausrüstung nicht vorbei. Besonderes Augenmerk gilt dem Zustand von Schlauch und Druckregler, denn selbst kleinste Schäden können zum Risiko werden – spätestens alle zehn Jahre muss sowieso ausgetauscht werden. Neue Entwicklungen wie biogenes Flüssiggas machen Grillen sogar nachhaltiger; zudem wird Flüssiggas auch abseits vom Grillen immer vielseitiger genutzt. Nach aktuellen Recherchen haben sich viele Medien in den letzten Tagen mit dem Start der Grillsaison und den dabei zu beachtenden Sicherheitsaspekten beschäftigt. Dabei werden zunehmend auch Aspekte wie klimafreundlichere Grillmethoden, das Verhalten bei Gasunfällen und Gedanken zu alternativen Energiequellen für den Grill beleuchtet.