Allied Foresight Conference 2026 – Berlin wird zum Brennpunkt für Sicherheit und Zukunftsstrategien

Berlin steht in wenigen Tagen im Fokus der internationalen Sicherheitspolitik: Angesichts des russischen Krieges gegen die Ukraine, neuer geopolitischer Spannungen und rasant fortschreitender Technologien fragen sich viele: Wie kann man heute schon die Konflikte von morgen vordenken? Die Innovationsgeschwindigkeit wächst, strategische Schachzüge sind gefragt.

heute 18:37 Uhr | 3 mal gelesen

Am 23. bis 25. Juni 2026 lädt das NATO Allied Command Transformation zur Allied Foresight Conference (AFC) nach Berlin – genauer gesagt ins Humboldt-Carré in der Behrenstraße. Dort kommen Insider und Vordenker aus Militär, Ministerien, Forschung, Industrie und internationalen Organisationen zusammen, um über die großen Fragen von Sicherheit, Verteidigung und der Zukunft von Bündnissen zu beraten. Ziel ist es, nicht nur im Hier und Jetzt zu verharren, sondern mutig voranzudenken und Risiken sowie Chancen zu erkennen, ehe sie an der Tür klopfen.

Den Auftakt machen General Aurelio Colagrande, der beim NATO Allied Command Transformation eine Schlüsselrolle einnimmt, und der deutsche Direktor Matthias Damm. Gleich am ersten Tag spricht Generalinspekteur Carsten Breuer, dessen Impulse für gewöhnlich auch mal Zwischenrufe und kritisches Nicken auslösen – vor den hochkarätigen Gästen aus aller Welt und, ganz klassisch, mit einem Mix aus Visionärem und Bodenständigem.

Der Fokus? Über den eigenen Tellerrand schauen. Die Zukunft der NATO ist nicht zuletzt eine Frage der Offenheit für neue Perspektiven aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft. Den Rahmen der Konferenz ergänzt ein Expertenworkshop, in dem tiefer gebohrt wird – offenbar gibt es keinen Mangel an Gesprächsstoff. Wer aus den Medien darüber berichten möchte, muss sich vorab akkreditieren; Nachzügler haben leider schlechte Karten.

Hintergrundrauschen: Inmitten wachsender Unsicherheiten – gerade, was hybride Bedrohungslagen und technologische Disruptionen angeht – soll die Konferenz Impulse liefern und nicht bloß zum Reagieren, sondern zum Agieren animieren. Hochrangige Persönlichkeiten sind geladen, kontroverse Standpunkte aus unterschiedlichsten Blickwinkeln erwünscht. Im Grunde genommen: Ein Event, das seine Bedeutung erst in den kommenden Jahren voll entfalten könnte – oder vielleicht verpufft. Je nachdem, wie ernsthaft man sich auf die Zukunft einlässt.

Die Allied Foresight Conference 2026 in Berlin fungiert als internationaler Dialograum, der Militär, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zusammenbringt, um die sicherheitspolitischen Herausforderungen der Zukunft zu diskutieren. Angesichts der Dynamik globaler Bedrohungen wie hybrider Kriegsführung, Cyberattacken und technischer Umbrüche will die Konferenz vor allem eines: Verschiedene Sichtweisen aufeinanderprallen lassen, um so jenseits von tagesaktuellen Krisen langfristige Weichenstellungen für die Verteidigung aller NATO-Staaten vorzunehmen. Mit Impulsreden hochrangiger Militärs, Workshops und dem erklärten Ziel, strukturelle Strategien für die kommenden Jahrzehnte zu skizzieren, schafft die AFC einen Rahmen, der den klassischen politischen Diskurs um neue Formen der sicherheitsrelevanten Zusammenarbeit erweitert.

Aktuelle Ergänzungen (Internet-Recherche, Stand Juni 2024):
Medien wie Die Zeit und die Süddeutsche Zeitung berichten verstärkt über eine wachsende Unsicherheit in Deutschland und Europa, geprägt von Instabilität an den EU-Außengrenzen und anhaltenden Spannungen in Osteuropa – Themen, die vermutlich auch die AFC maßgeblich beeinflussen werden. In mehreren Interviews werden außerdem die Herausforderungen für die Bundeswehr angesprochen, die vor allem bei der Modernisierung und Anpassung ihrer Strukturen hinterherhinkt, so dass Experten eine engere Abstimmung mit den NATO-Partnern fordern. Laut NATO-Generalsekretär Stoltenberg soll die Rolle von Künstlicher Intelligenz, Cyberabwehr und resilienten Lieferketten auf der Konferenz ebenfalls einen Schwerpunkt bilden, wie Interessensvertreter gegenüber SPIEGEL ONLINE anmerken.

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