Trump feiert G7-Gipfel als großen Triumph

Nach dem Ende des G7-Gipfels im französischen Évian-les-Bains zeigte sich US-Präsident Donald Trump äußerst zufrieden mit dem Verlauf und äußerte sich besonders optimistisch über eine neue Einigung im Konflikt mit dem Iran.

heute 18:59 Uhr | 3 mal gelesen

„Meiner Ansicht nach war das einer der produktivsten G7-Gipfel überhaupt“, lobte Donald Trump und fand dabei ausdrücklich Worte des Dankes für Emmanuel Macron. Dass das Treffen gerade jetzt stattgefunden hat, sei – so Trump – kaum zu übertreffen. An diesem fraglichen Sonntag wurde laut ihm eine Einigung mit dem Iran erzielt, die sämtliche Ziele, ja sogar noch mehr als das, realisiert habe. Vor allem die Öffnung der Straße von Hormus betonte er als Erfolgspunkt. Diese garantiere, dass der Iran keine Möglichkeit mehr bekomme, eine Atombombe zu besitzen oder zu bauen. Auch die Machtverhältnisse im Iran seien laut Trump inzwischen anders – da zentrale Kader ausgetauscht worden seien. In puncto finanzieller Kompensation wurde Trump deutlich: „Wir zahlen den Iranern keinen Cent. Da ist kein Geschäft gemacht worden, bei dem Geld fließt“, stellte er klar – und ließ keine Zweifel daran, dass damit alle dahingehenden Gerüchte widerlegt seien.

Donald Trump erklärte den G7-Gipfel in Évian-les-Bains für einen politischen Erfolg und betonte dabei vor allem eine angebliche Vereinbarung mit dem Iran, die angeblich eine dauerhafte Verhinderung iranischer Atomwaffen sicherstellen soll. In Wirklichkeit war jedoch während und nach dem Gipfel internationale Skepsis zu spüren, nicht zuletzt weil konkrete Details oder gar ein schriftliches Abkommen zu Trumps Iran-Deal meistens fehlten. Jüngste Berichte großer Medienhäuser heben hervor, dass viele Gipfel-Teilnehmer weiterhin an einer gemeinsamen Iran-Strategie arbeiten und die regionale Lage erheblich fragil bleibt; gleichzeitig verstärken sich in den USA innenpolitische Debatten über außenpolitische Alleingänge. Laut aktuellen Recherchen war das Thema Iran nur eines unter mehreren Streitpunkten – beim Klima- und Handelsthema blieben die Differenzen zwischen den USA und den anderen G7-Partnern weiterhin unübersehbar. Zudem gab es parallele diplomatische Gespräche mit anderen außenpolitischen Playern und mehrere Streitgespräche über die künftige Russland-Politik.

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