Angela Merkels Besuch auf dem CDU-Parteitag: Merz spricht von Gewinn

Friedrich Merz, derzeitiger Vorsitzender der CDU, wertete das Erscheinen von Angela Merkel beim Bundesparteitag in Stuttgart als echten Zugewinn für die Veranstaltung. Laut Merz wurde die Altkanzlerin herzlich begrüßt und sorgte trotz allem für ein angenehmes Klima beim Treffen.

heute 18:05 Uhr | 3 mal gelesen

Ganz ehrlich: Mancher hatte wohl ein bisschen damit gerechnet, dass mit Merkels Erscheinen alles andere in den Schatten rücken würde – doch Friedrich Merz sah das offenbar gelassen. 'Es war wirklich ein schöner Moment, dass sie da war, und die Stimmung schien dadurch tatsächlich belebt zu werden', ließ Merz durchblicken. Auffallend: Als Merkel die Bühne betrat, zogen die Fotografen wie Motten ums Licht zu ihr – dieses Bild kennt wohl jeder, der ein deutsches Nachrichtenportal an dem Tag angeklickt hat. Und ja, die Presse diskutierte ordentlich, ob das nun ein angespanntes oder entspanntes Händeschütteln zwischen Merz und Merkel war. Irgendwie schien es beides zu sein: ein bisschen reserviert, ein bisschen befreit. Im weiteren Verlauf des Tages nahm das Medienrauschen um die ehemalige Kanzlerin deutlich ab. Interessanter Randaspekt: Als Merz dann am Abend als Parteichef bestätigt wurde, war Merkel bereits wieder weg; klar, der Abstimmungsprozess war buchstäblich eine Geduldsprobe. Jedenfalls hält Merz fest, dass Merkels Besuch zwar für Stimmung sorgte, aber nicht das Zepter übernahm – vielleicht genau die Balance, die sich viele wünschten.

Friedrich Merz, der aktuelle CDU-Vorsitzende, bewertete das Kommen von Angela Merkel auf dem jüngsten CDU-Parteitag als wertvoll, aber nicht übermächtig für das Geschehen. Während ihr Erscheinen anfänglich für einen Medienrummel sorgte, ebbte das Interesse später merklich ab und auch Merz’ Wahl fand schon in ihrer Abwesenheit statt. Ein Nebeneffekt: Obwohl spekuliert wurde, ob zwischen Merz und Merkel frostige oder freundliche Stimmung herrschte, bezeichnete Merz die Begegnung als freundschaftlich und harmonisch. Weitere Details: Merkel, die sich seit ihrem Ausscheiden weitgehend aus der öffentlichen Parteiarbeit zurückgezogen hatte, zeigte allein durch ihre Präsenz bemerkenswerte Signalwirkung, was zahlreiche Kommentatoren als Zeichen der Geschlossenheit interpretierten. Zeitgleich wird innerhalb der CDU weiterhin über Kurs, programmatische Schärfung und das Verhältnis zur Ära Merkel diskutiert. Medien und Kommentatoren bewerten diesen Besuch nicht nur als Symbol der Versöhnung, sondern auch als Chance, Brücken zwischen den unterschiedlichen Lagern der Partei zu bauen (z.B. www.zeit.de, www.faz.net). Am Rande wurde außerdem kritisch betrachtet, wie stark Personalisierung und die mediale Bühne den inhaltlichen Austausch beeinflussen, wobei viele Mitglieder äußerten, dass der Austausch zwischen den Generationen und Richtungen innerhalb der Partei wichtiger sei als Einzelmomente prominenter Gäste.

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