Ein Spiel, wie ein Nadelöhr – anfangs schien alles für Argentinien zu laufen: Schon in der 10. Minute brachte Alexis Mac Allister nach einer Ecke von Lionel Messi den Ball per Kopf im Schweizer Netz unter. Doch die Schweiz ließ sich nicht beeindrucken, sammelte sich und antwortete in der 67. Minute: Dan Ndoye verwandelte einen feinen Doppelpass mit Rodriguez mit einem strammen Schuss aus fast unmöglichem Winkel zum Ausgleich. Danach wurde das Spiel zäher, verlagerte sich mehr auf robuste Zweikämpfe, Grätschen und kleine Nicklichkeiten. Karten wurden verteilt wie beim Skat – besonders bitter für die Schweiz: Embolo ging zu Boden, der Schiedsrichter wertete es als Schwalbe und zückte die Ampelkarte. Zehn Schweizer verteidigten, was das Zeug hielt, schauten aber am Ende zu, wie Alvarez in der 112. Minute eiskalt zuschlug. Martinez machte schließlich mit seinem Treffer in der 120. Minute alles klar. Fußball kann grausam ehrlich sein.
Argentinien hat es geschafft, aber leicht war es nicht. Trotz Überzahl und Favoritenrolle kam das entscheidende Tor gegen die kämpferischen Schweizer erst tief in der Verlängerung, was den starken Charakter beider Teams unterstreicht. Interessant ist, dass ähnliche Spiele oft durch individuelle Fehler oder berauschende Einzelaktionen entschieden werden; diesmal war es eher Teamgeist und Geduld. Übrigens: Die Debatte über VAR-Eingriffe und zweifelhafte Schiedsrichterentscheidungen flammt bei solchen Spielen immer wieder auf. Ergänzende Details aus dem aktuellen Sportgeschehen zeigen, dass vor allem neue technische Möglichkeiten wie halbautomatisches Abseitssystem und verbesserte Echtzeitdatenerfassung das Spiel noch weiter verändern könnten.