Klitschko schlägt Alarm: Neue Dimension russischer Attacken auf Kiew

Wieder prasseln russische Raketen auf die ukrainische Hauptstadt. Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko klingt alarmiert wie nie und fordert entschlossene Unterstützung durch westliche Luftabwehrsysteme. Es gehe inzwischen um das bloße Überleben der Metropole.

heute 05:05 Uhr | 1 mal gelesen

Kiew steht unter massivem Beschuss – selten war die Lage auf der Seite der Verteidiger so angespannt wie in diesen Tagen, schildert Bürgermeister Vitali Klitschko. Seiner Einschätzung nach hat das russische Militär die Angriffe in eine neue, sogar bislang nicht gekannte Eskalationsstufe getrieben: Ballistische Raketen würden Kiew härter treffen als je zuvor. Offenbar, so glaubt Klitschko, will Putin die Stadt gezielt in die Knie zwingen – und das noch vor Einbruch des Winters. Das Timing scheint kein Zufall. Für die Bewohner Kiews heißt es derzeit, den Kopf einzuziehen und auf die Sirenen zu achten, aber das ist längst keine dauerhafte Lösung. Klitschko ruft angesichts der Dramatik in das kollektive Gewissen des Westens: Nur mit mehr Flugabwehr, wie dem deutschen Patriot-System, sei ein wirklicher Schutz zu erreichen. Es schwingt eine Mischung aus Entsetzen und Verzweiflung mit, wenn er berichtet: So schlimm sei es noch nie gewesen.

Kürzlich ist Kiew von einer Welle intensiver russischer Angriffe mit ballistischen Raketen erschüttert worden – ein Ausmaß, das selbst für die kriegsgestählte Hauptstadt neu ist. Bürgermeister Vitali Klitschko warnt eindringlich vor einer weiteren Eskalation und erhebt schwere Vorwürfe gegen Präsident Putin, der offenbar unter dem Eindruck ukrainischer Gegenwehr nun gezielt zivile Infrastruktur zerstören lasse – insbesondere vor der bitterkalten Winterperiode. Gleichzeitig richtet Klitschko einen eindringlichen Appell an westliche Staaten, die Lieferung und Bereitstellung moderner Luftverteidigungssysteme – etwa das deutsche Patriot-Raketenabwehrsystem – signifikant zu beschleunigen, da die Verteidigung der Stadt ansonsten auf des Messers Schneide steht. Ergänzend ist aktuell in diversen Medien zu lesen, dass Russland die Taktik gezielter Infrastruktur-Attacken weiter verschärft hat. Laut einem Bericht der Deutschen Welle wurde in den letzten 48 Stunden der Schutz ziviler Energieanlagen in Kiew besonders problematisiert, wobei mehrere Explosionen größere Stromausfälle verursachten. Die Süddeutsche Zeitung hebt außerdem hervor, dass die ukrainische Armee ihrerseits auf eine bessere Integration westlicher Raketensysteme hinweist, um die wachsende Bedrohung aus Russland zu bändigen, und das Zeitfenster dafür angesichts drohender Winterkatastrophen als knapp betrachtet wird.

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