Das sogenannte "Atelier Ludwigsburg-Paris" ist inzwischen eine feste Institution beim Max Ophüls Preis und wird durch ARTE wie auch den SWR unterstützt – sowohl finanziell als auch durch die Organisation einer Kurzfilmreihe. Jeden Festivalfreitag werden die Werke junger Regisseur:innen vorgeführt und lebhaft diskutiert, was nicht selten auch mal in dezente Grundsatzdebatten über den Umgang mit neuen Filmideen mündet. 2026 feiert das Atelier sein keineswegs selbstverständliches 25-jähriges Jubiläum – ein Beleg für Durchhaltevermögen und Relevanz dieser Partnerschaft.
Was bringt ARTE konkret ins diesjährige Festival ein? Hier ein kleiner Überblick:
– Der Eröffnungsfilm „SIE GLAUBEN AN ENGEL, HERR DROWAK?“ von Nicolas Steiner (Deutschland/Schweiz, 2025, 127 Minuten), prominent besetzt mit Luna Wedler und Karl Markovics.
– Im Kurzfilm-Wettbewerb schickt ARTE das Werk "The Girl is taken away by aliens" von Mu Wang (Deutschland 2026, 19 Minuten) ins Rennen, eine Koproduktion mit der Filmakademie Baden-Württemberg.
– In der Kategorie "Watchlist" steht „WHITE SNAIL“ von Elsa Kremser & Levin Peter (Österreich/Deutschland 2025, 115 Minuten) auf dem Programm.
Das komplette Festivalprogramm sprüht traditionell vor Ideen und neuen Stimmen – online auf https://ffmop.de/programm. Für Presseanfragen: Lucia Göhner, lucia.goehner@arte.tv, Tel: +33 3 90 14 21 57.
Das Max Ophüls Preis Festival 2026 legt den Schwerpunkt klar auf die Zukunft des deutschsprachigen Films: Nachwuchsregisseur:innen und frische Formate stehen im Mittelunkt, begleitet von professionellen Vernetzungsformaten wie dem erstmals von ARTE mitgestalteten Speed-Dating für junge Filmschaffende. Im Mittelpunkt des Auftakts steht die ARTE-Koproduktion "SIE GLAUBEN AN ENGEL, HERR DROWAK?" und das traditionsreiche Kurzfilmprogramm des Atelier Ludwigsburg-Paris feiert sein 25-jähriges Bestehen – ein deutlicher Fingerzeig, wie sehr Ausbildung und Netzwerk für die Branche zählen. Ergänzend berichten taz.de und weitere Medien aktuell, dass das Festival dieses Jahr erneut mehr Einsendungen als im Vorjahr verzeichnen konnte und die Bewerbungen aus dem gesamten DACH-Raum ein vielfältiges und mutiges Filmschaffen belegen.
Recherchiert: Der Max Ophüls Preis gilt nach wie vor als wichtiger Gradmesser für neue Filmtrends aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Organisatoren setzen auf hybride Formate und inklusive Zugänge, um das Festival auch jenseits Saarbrückens erlebbar zu machen. In aktuellen Berichten der taz und der FAZ wird zudem hervorgehoben, dass gesellschaftlich relevante Themen wie Diversität, KI im Film und Krisenerfahrungen zentrale Rollen im diesjährigen Programm spielen.