Irgendwie fühlt es sich besonders an, wenn so eine Auszeichnung nicht bloß eingesackt wird – sondern direkt in Begeisterung umschlägt. 2026 ist die Klinik für Kardiologie und internistische Intensivmedizin der Zentralklinik Bad Berka wieder prämiert, offizielle Station für den Nachwuchs der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK). Die Ärztin Dr. Lisa-Marie Jacoby bringt es mit Gedankenspielen auf den Punkt: „Das Siegel öffnet uns Türen und Köpfe, denn der Kontakt zu Kolleginnen und Kollegen quer durch die Republik war nie so leicht.“ So wächst ein Netzwerk heran, durch das nicht nur aktuelle Expertise, sondern auch ein Schwung frischer Ideen in den Alltag sickert – quasi wie ein Adrenalinstoß für die Weiterbildung. Die Klinik versteht sich ohnehin als hochmodernes Herzzentrum im Team-Flow, aber auch als neugierige Werkstatt, die sich nicht scheut, eigene Weiterbildungsformate ständig kritisch zu betrachten. Dahinter steckt vielleicht mehr als Methodik, nämlich der Spirit eines jungen Teams, das sich nicht auf Lorbeeren ausruht. Die Young DGK, diese Sparte in der Kardiologengesellschaft, nimmt sich vor allem die jüngere Generation vor: Von Austausch, Debatte, Treffen auf Augenhöhe ist da die Rede, und mittlerweile vereint das Fortbildungsnetzwerk deutschlandweit ganze 29 zertifizierte Häuser. Nun, Bad Berka bleibt (neudeutsch gesagt) eine Benchmark in Thüringen – wohl auch, weil sie als traditionsreiches Zentrum mit 21 Spezialabteilungen ziemlich viel Erfahrung mit Innovation kombiniert. Fast 1.800 Mitarbeitende und jährlich etwa 40.000 Patienten – die Klinik bleibt also auch in Zahlen schwer beeindruckend.
Die Zentralklinik Bad Berka wurde erneut als einziger Thüringer Standort durch die Young DGK im Rahmen der Initiative „Junge Kardiologie“ rezertifiziert, was ihr Netzwerk im Bereich der kardiologischen Nachwuchsförderung stärkt. Neben der herausgehobenen Bedeutung für die Weiterbildung steht die Klinik sowohl für lange Tradition als auch moderne Spezialisierung, was ihre Rolle als überregionales Herzzentrum im Osten Deutschlands unterstreicht. Laut Recherchen reagiert die deutsche Kardiologie generell auf den Fachkräftemangel mit neuen Ansätzen in der Aus- und Weiterbildung; Digitalisierungsprozesse, Telemedizin und die Integration neuer Therapien spielen bundesweit eine zunehmend größere Rolle, um medizinische Versorgung und Fachkompetenz auch ländlich flächendeckend sicherzustellen.