Mehr als 9000 Teilnehmende: Haufe initiiert größte KI-Konferenz im deutschsprachigen Raum

Freiburg – Wenn derzeit irgendwo im deutschsprachigen Raum über Künstliche Intelligenz gesprochen wird, dann steht meist das große ‚Was wäre, wenn‘ im Mittelpunkt. Die aktuelle Initiative des Freiburger Lösungs- und Wissensdienstleisters Haufe geht jedoch einen anderen Weg: Hier wird die konkrete Praxis zur Hauptsache gemacht. Die Online-Veranstaltung am 29. Januar, die schon über 9000 Menschen angezogen hat, dürfte in diesem Rahmen Maßstäbe setzen.

heute 13:00 Uhr | 4 mal gelesen

Da sind sie also: Spezialisten aus verschiedenen Branchen, die sich dem Thema KI einmal ganz nüchtern, dann wieder mit spitzer Feder nähern. Roland Hehn (CHRO, Schwarz Corporate Solutions) und Elisa Lutz, ihres Zeichens Steuerberaterin, lassen mal eben den Schleier lüften, wie Unternehmen KI tatsächlich einsetzen (manchmal ist es einfach nicht so glamourös wie die Hochglanzmagazine versprechen). Der angesehene Jurist Prof. Dr. Björn Gaul nimmt sich die grauen Zonen der rechtlichen Rahmenbedingungen vor – ein Minenfeld, das viele Unternehmen bislang meiden. Verena Fink wiederum rückt die Zukunft des Lernens in Unternehmen ins Rampenlicht, während Sina Dörr sich fragt, ob die Justiz im KI-Zeitalter nicht gerade Nachhilfe vertragen könnte. Und dann – fast schon einen Schritt zurück tretend – formuliert Prof. Dr. Markus Gabriel Überlegungen, wie sich ein tatsächlich europäischer Weg im Umgang mit KI entwerfen lässt. Was bleibt? Haufe-CEO Iris Bode klingt erfreulich bodenständig, wenn sie meint, Europa müsse nicht nach Silicon Valley schielen, sondern auf Qualität, Vernunft und Vertrauen setzen. Über achtzig Prozent der Anmeldungen stammen übrigens aus dem Mittelstand. Haufe setzt auf pragmatische Lösungen, nicht auf digitale Luftschlösser. Offenbar ein Nerv der Zeit: Wer dabei sein will, kann das sogar gratis tun (Anmeldung siehe Link). Weitere Details zur Veranstaltung finden sich unter: https://www.haufe.de/events/ki-online-konferenz

Haufe hat mit dieser Online-Konferenz einen echten Magneten für den hiesigen Mittelstand geschaffen, der sich mit mehr als 9000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern als bislang größte KI-Kongressveranstaltung im deutschsprachigen Raum erweist. Im Zentrum stand die Anwendung von KI in konkreten betrieblichen Praxisfeldern – von HR über Steuern bis hin zu Legal Tech und Ethik – begleitet von Stimmen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Recht, die auch Herausforderungen wie Datenschutz, Regulierung und Weiterbildungsstrategien beleuchteten. Während anderswo gern Zukunftsvisionen beschworen werden, bot Haufe vor allem greifbare Impulse für den mittelständischen Alltag, nicht zuletzt mit Blick auf die sich entwickelnde Gesetzgebung rund um KI und den wachsenden europäischen Gestaltungswillen. Ergänzend: Laut aktuellen Berichten (u.a. von t3n und FAZ) diskutieren viele Unternehmen aktuell die Frage nach rechtlichen Standards der Transparenz und Verantwortung beim KI-Einsatz, und die EU plant weitere Fördermaßnahmen für kleine und mittlere Unternehmen, die von innovativen KI-Lösungen profitieren wollen. Neu in der Debatte ist auch die Rolle der KI im Kontext von Weiterbildung und Resilienz gegenüber Marktschwankungen, wie sie ebenfalls auf der Haufe-Konferenz angesprochen wurde.

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