Automatisierung: Intelligente Steuerung für Energieerzeugung, -speicherung und -verteilung

Feldkirch – Wie kann man den Übergang zu einem nachhaltigen Energiesystem stemmen? Bachmann electronic präsentiert auf der Messe "The smarter E Europe" in München vom 23. bis 25. Juni durchdachte Automatisierungslösungen für Unternehmen, die bei Energieerzeugung, Stromspeicherung und -verteilung am Puls der Zeit bleiben wollen.

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Wer mit erneuerbaren Energien arbeitet, jongliert meistens mit Herausforderungen wie Sicherheit, Effizienz und Kompatibilität unterschiedlicher Systeme. Spannend, was Bachmann electronic dazu beisteuert: Das neue SCADA-System "forsiteSCADA" soll, passend für kleine wie große Anlagen, eine zuverlässige Überwachung und Steuerung vieler verschiedener Energiequellen ermöglichen – etwa von Solar- oder Windparks, Batteriespeichern oder Blockheizkraftwerken. Praktisch: Die Zugriffsrechte sind feingliedrig einstellbar, Verschlüsselung läuft modular, und eine Zwei-Faktor-Authentifizierung schützt vor Fremdzugriffen. Für hybride Energieparks gibt es den sog. Smart Power Plant Controller (SPPC), ein nach deutschem Standard zertifizierter Controller. Was mich daran beeindruckt hat: Bachmann setzt auf offene Standards und sorgt so dafür, dass praktisch jedes System sich einbinden lässt, unabhängig vom Hersteller. Um die Speichertechnik kümmern sich offene Architekturen mit gestaffelten Protektionsmechanismen – Stichwort Netzmodule GM260, GMP232/x, GSP274 und eben der SPPC, die laut Hersteller eine präzise Steuerung und sichere Netzanbindung garantieren. Was nicht fehlen darf: Visualisierung. Der neue Panel-PC PPC1200 ist für die Betriebsüberwachung direkt vor Ort gemacht, mit verschiedenen Hardware-Varianten nach Bedarf. Auch bei der Prozesssteuerung kommt mit den MX200-Modulen eine neue Generation ins Spiel, die zwischen minus 30 und plus 60 Grad zuverlässig laufen soll. Interessant für Ingenieure: Mit "M-Target for Simulink 2.75" können Modell-Steuerungen in MATLAB/Simulink direkt in die Bachmann-Steuerung übertragen werden. Die neue Version bietet Redundanz bei Ausfällen und bessere Netzwerkfähigkeiten. Wer sich um Fehlerdiagnosen sorgt – Körperschallsensoren können ihre Rohdaten direkt in WAV ablegen, was das Auslesen vereinfacht. Künstliche Intelligenz darf heute natürlich auch nicht fehlen: Das SolutionCenter unterstützt mit KI-Agenten die Code-Generierung, immer angepasst an IEC-Standards und eigene Vorgaben. Wer Anlagen steuern will, die mit Siemens S7 oder Modbus laufen, wird mit der neuen atvise® connect X 1.0-Bibliothek adressiert: multiprotokollfähig und sicher, mit verschlüsseltem Austausch und Echtzeit-Diagnosefunktionen. Kurzum: Bachmann stellt ein ziemlich komplettes Automatisierungspaket für die Welt der erneuerbaren Energien vor – mit vielen Schnittstellen für die Praxis, aber auch konkreten Sicherheits- und Diagnose-Upgrades.

Bachmann electronic rückt mit seinen Automatisierungsangeboten insbesondere innovative Lösungen rund um die Überwachung, Steuerung und Absicherung von Energieanlagen auf die Agenda – darunter SCADA- und KI-gestützte Systeme. Besonders betont werden offene Schnittstellen, modulare Sicherheitskonzepte und Visualisierungsmöglichkeiten vor Ort, um beim Betrieb erneuerbarer Energieprojekte sowohl Flexibilität als auch Schutz vor Cyberrisiken zu gewährleisten. Während die Messe in München als Präsentationsplattform dient, bleibt wachsendes Interesse an solchen Lösungen sichtbar – getrieben durch Energiewende, neue Regulatorik und wachsendes Bewusstsein für Netzstabilität, wie zahlreiche aktuelle Berichte in Fach- und Tagesmedien belegen. Darüber hinaus hat die Automation von Energieinfrastruktur einen Schub durch die Digitalisierung erhalten, wobei aktuelle Entwicklungen wie Fernwartung über sichere Verbindungen, erweiterte Diagnosemöglichkeiten etwa mittels Condition Monitoring sowie KI-basierte Optimierungsroutinen zunehmend in Lösungen integriert werden. Neu ist auch eine verstärkte Regulierung zum Thema Cybersecurity, unter anderem durch den Cyber Resilience Act der EU, was Anbieter wie Bachmann zu noch umfassenderen Sicherheitsfeatures bewegt hat. Generell ist der Bedarf an flexibler, durchgängiger Steuerung rasant gestiegen – sei es für kleine lokale Energiespeicher oder Großanlagen, die Strom ins Netz einspeisen.

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