Bauder feiert Eröffnung seines wegweisenden Werks in Drusenheim

Drusenheim, Frankreich/Stuttgart – Mit Pauken und Trompeten hat die Paul Bauder GmbH & Co. KG heute ihr neues Werk im elsässischen Drusenheim eingeweiht. Der hochmoderne Produktionsstandort gilt als Europas fortschrittlichstes Werk für Dachsysteme und Dämmstoffe. Über 100 Millionen Euro und zweieinhalb Jahre Bauzeit stecken im ersten französischen Standort des Familienunternehmens – ein kraftvolles Signal für die Region und die gesamte Baubranche.

heute 15:34 Uhr | 2 mal gelesen

Während eines festlichen Einweihungsakts, bei dem Persönlichkeiten wie Frank Leroy, Ministerpräsident der Region Grand-Est, sowie die Bürgermeister Jacky Keller (Drusenheim) und Serge Schaeffer (Herrlisheim) zugegen waren, wurde das neu erbaute Werk offiziell eröffnet. Direkt nach dem symbolischen Banddurchschnitt führte eine Tour durch das über 12 Hektar große Gelände im Industriepark Axioparc, auf dem in Zukunft moderne Bitumenbahnen und leistungsstarke PIR-Dämmstoffe produziert werden. Bauder will damit nicht nur am französischen Markt Präsenz zeigen, sondern auch Kundennähe mit erstklassigem Service und 170 Jahren Erfahrung verbinden – sozusagen Tradition und Innovation in einer frischen Melange. Neben dem großen technischen Wurf wurde von den Verantwortlichen mehrfach die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Gemeinden und Behörden betont; die Unterstützung vor Ort sei schlichtweg außergewöhnlich gewesen. Das Werk umfasst zwei Produktionslinien, was der Strategie zum Ausbau im europäischen Markt Rechnung trägt – und immerhin: Bauder stellt schon seit Jahrzehnten Dachabdichtungen und seit 1967 PIR-Dämmstoffe her. Besonderes Augenmerk liegt auf Nachhaltigkeit: Die Anlage trumpft nicht nur mit extensiv begrünten Dachflächen auf, sondern auch mit einem ausgeklügelten Regenwassermanagement und einer mächtigen 2-MWp-Solaranlage auf dem Hallendach. Sogar die Beheizung des Bitumens erfolgt mithilfe eigener Solarenergie – ein Schritt Richtung Energieautarkie und Reduzierung des Erdgasverbrauchs. Außerdem wurden viele heimische Gewächse angepflanzt und die Gestaltung deutlich über die gesetzlichen Auflagen hinaus geplant. Für den Betrieb und das Wohl der inzwischen 70 neuen Mitarbeiter ist bestens gesorgt: moderne Sozialräume, elektrisch angetriebene Fahrzeuge, ein lichtdurchflutetes Verwaltungshaus sowie ein durchdachtes LED-System sprechen Bände für den Anspruch, auch in puncto Arbeitsatmosphäre voranzugehen. Besonders stolz ist man auf die gelebte Firmenkultur, die tiefe Identifikation und Betriebszugehörigkeit fördert – kein Wunder angesichts firmeneigener Auszeichnungen wie „Great Place To Work“ in Deutschland und der Schweiz. Zudem wurde im Werk ein hochmodernes Technikum eingerichtet, das Schulungen für Kundinnen und Kunden bietet. So verbindet sich theoretisches Wissen direkt mit der Praxis – eine handfeste Stärkung des Service- und Qualitätsversprechens, für das Bauder bekannt ist.

Bauder hat im elsässischen Drusenheim eine der modernsten europäischen Produktionsanlagen für Dachsysteme und Dämmstoffe eröffnet, was der Expansionsstrategie und dem nachhaltigen Profil der Firma einen neuen Schub gibt. Bemerkenswert ist der umfassende ökologische Ansatz: Großflächige Dachbegrünungen, ein eigenes Solarkraftwerk, ein Regenwassermanagement-System sowie Verpflichtungen zur Biodiversität setzen Maßstäbe – und das bei laufender Einbindung der lokalen Gemeinschaft und Infrastruktur. Mit neuen Arbeitsplätzen, modernen Arbeitsbedingungen und intensiven Einarbeitungsprogrammen hat Bauder ein Ausrufezeichen für nachhaltiges, zukunftsorientiertes und sozial verantwortliches Unternehmertum gesetzt. Weitere Einblicke aus aktuellen Recherchen: In jüngsten Berichten war zu lesen, dass der Baubereich in Frankreich generell einen massiven Innovationsdruck spürt; energieeffiziente Konzepte, wie sie Bauder umsetzt, sind gefragt wie nie. Darüber hinaus zeigt sich, dass in der Region Grand Est die Industrie konsequent versucht, ökologische und wirtschaftliche Interessen zu verknüpfen – das Großprojekt Bauder wird in diesem Zusammenhang als beispielgebend genannt. Nicht zuletzt dürfte der Trend zur Verlagerung von Produktionsprozessen ins europäische Ausland, um Logistik zu optimieren und Lieferketten resilienter zu machen, mit solchen Investitionen an Fahrt gewinnen.

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