Klingt banal, ist aber oft das Zünglein an der Waage: Die Baustellenlogistik ist wesentlich mehr als nur simples Anliefern. 'Viele unterschätzen, wie heikel der letzte Abschnitt der Lieferkette ist', meint Timm Trede, Chef der digitalen Spedition zipmend. Kuriose Situationen sind keine Seltenheit – etwa, dass Entladungen stocken, weil der einzige Turmdrehkran stundenlang anderswo gebraucht wird. Oder dass Ersatzteile spurlos verschwinden, weil sie nach der Lieferung unachtsam liegen gelassen und vom nächsten Schuttberg verschluckt werden. Ein echtes Problem, wie Trede sagt, schließlich gibt es nicht immer eine organisierte Warenannahme oder befestigte Zufahrtswege. Häufig denkt man: 'Wird schon irgendwie gehen.' Doch das 'irgendwie' kann schnell zur Kostenfalle werden.
Dienstleister wie zipmend setzen daher an: Jede Lieferung wird individuell geplant – bis ins Detail. Dazu gehört beispielsweise die Frage, welcher Fahrzeugtyp tatsächlich vor Ort fahren darf, ob eine Hebebühne gebraucht wird oder ein wendiger Transporter für schmale Feldwege. 'Wir telefonieren vorher mit den Verantwortlichen, klären die Zufahrtsbedingungen, und sind so flexibel, wie die Baustellen es brauchen', erklärt Trede.
Je mehr Kosten und Risiken beim Bau auf Logistik entfallen, desto wichtiger wird sie als echter Wettbewerbsfaktor. Und noch etwas: Wo früher Expressanlieferungen als teuerer Luxus galten, sind sie heute zur Grundlage für reibungsloses Bauen und planbare Projekte geworden.
Die Baustellenlogistik ist ein oft unterschätzter Faktor bei Bauprojekten, der bei Fehlplanungen zu dramatischen Verzögerungen und hohen Mehrkosten führen kann. Moderne Logistik-Dienstleister wie zipmend haben erkannt, dass maßgeschneiderte Lösungen – etwa die Auswahl des passenden Fahrzeugs oder die detaillierte Abstimmung mit der Baustelle – unverzichtbar sind, um Ablaufstörungen zu vermeiden. Aktuelle Entwicklungen zeigen, dass die zunehmende Digitalisierung der Logistikprozesse, wie der Einsatz von Tracking-Systemen und automatisierten Avisierungsdiensten, entscheidend dazu beitragen, Transparenz und Effizienz auf den Baustellen zu erhöhen; dies lässt sich auch in aktuellen Branchennachrichten erkennen, in denen digitale Baustellenakteure und Start-ups eine immer größere Rolle spielen.