Blitzschnell zur neuen Deko: Wolt und Mömax liefern Einrichtungsprodukte quer durch Wien

Wien – Mit einem überraschenden Schritt weitet Wolt sein Lieferspektrum gemeinsam mit Mömax erstmals auf Wohn- und Haushaltsartikel aus. Mehr als 1.000 vielseitige Produkte können Kundinnen und Kunden nun direkt per App aus fünf Wiener Mömax-Märkten an jede Haustür der Stadt ordern. Die Partnerschaft setzt ein Zeichen für das wachsende Bedürfnis nach Spontaneität und unkomplizierten Einkaufserlebnissen abseits von Lebensmitteln.

heute 10:02 Uhr | 3 mal gelesen

Mensch, das hätte ich vor ein paar Jahren selbst kaum für möglich gehalten: Da ordert man erst ein Nudelgericht online – und jetzt kann man ebenso unkompliziert das neue Besteckset oder eine schicke Vase nach Hause liefern lassen. Genau das macht Wolt jetzt zusammen mit Mömax in Wien möglich. Ein kurzer Blick in die App reicht, ein Dutzend Klicks, und schon sind Dinge wie Deko, Küchenutensilien oder kleine Möbel auf dem Weg direkt ins Wohnzimmer. Das eigentliche Novum: Wolt agiert damit inzwischen als Schnittstelle für immer mehr Alltagsbedürfnisse – viel mehr als nur Pizza und Sushi. Besonders praktisch für Menschen wie mich, die sich Sonntagvormittag plötzlich fragen, warum eigentlich kein vernünftiger Vorhang an der Wand hängt. Mömax, ohnehin bekannt für günstige Wohntrends, testet die Lieferung per Kurier gerade in fünf Wiener Bezirken. Das Sortiment ist für den Anfang schon ziemlich üppig: über tausend Artikel, von der Kerze bis zum Wäschekorb. Persönlich glaube ich, diese Entwicklung spiegelt ziemlich gut wider, worauf Einkauf in Großstädten hinausläuft: möglichst keine Zeit verlieren, weder im Stau noch an der Kasse. Und Unternehmen wie Mömax und Wolt schütteln die Karten im Handel neu – stationäres Ladengeschäft, App und Spontanlieferung vermischen sich zunehmend. Merkt man auch daran, wie stolz beide Seiten auf die Geschwindigkeit und digitale Modernität dieser Zusammenarbeit verweisen. „Omnichannel“ fällt da schnell als Schlagwort: Der stationäre Handel lebt weiter, wächst aber eng mit der digitalen Welt zusammen – und nichts scheint den Verbraucher mehr zu locken als Flexibilität unter dem Motto „Ich will’s. Ich krieg’s. Sofort.“ Spannend finde ich auch, wie Quick-Commerce-Anbieter nach Lebensmitteln und Getränken jetzt auf Produkte setzen, die eigentlich niemand als essenziell, aber jeder als willkommen empfindet. Mömax öffnet sich damit einer neuen urbanen Zielgruppe: Wer keine Lust auf Samstagnachmittags-Anstehen hat, bleibt einfach daheim – Lieferservice sei Dank. Und Wolt? Das Unternehmen zeigt, wie Liefer-Apps zu Alltagsbegleitern werden, mit Service rund um die Uhr. Hier passiert gerade ein Umbruch – der, ehrlich gesagt, irgendwie gleichzeitig praktisch und ein wenig schräg wirkt. Denn wie lange wird es dauern, bis das Sofa schneller geliefert wird als die Pizza kalt wird?

Wolt und Mömax präsentieren in Wien eine neue Quick-Commerce-Partnerschaft, durch die erstmals über 1.000 Wohn- und Haushaltsartikel aus fünf Mömax-Filialen direkt via App bestell- und lieferbar sind. Das Angebot markiert Wolts strategische Diversifizierung, um sich stärker im Einzelhandel zu positionieren und Kundenbedürfnissen nach Flexibilität sowie schneller Verfügbarkeit auch abseits von Lebensmittellieferungen gerecht zu werden. Mömax verspricht sich einen neuen Zugang zur digital geprägten Stadtbevölkerung – laut Unternehmenssprecher Saliger ist das Ziel, ein modernes und dennoch bezahlbares Einkaufserlebnis zu schaffen, das den Lebensstil in städtischen Räumen optimal unterstützt. — RECHERCHIERTE ERGÄNZUNG — Zahlreiche Medien thematisieren aktuell das städtische Bedürfnis nach On-Demand-Diensten für verschiedenste Lebensbereiche (u.a. Faz.net und Zeit.de). Zeitgleich zeigen Diskussionen um Quick Commerce in Österreich und Deutschland (z.B. auf taz.de wie auch dw.com), dass Geschwindigkeit und Convenience für den Wandel des Einzelhandels eine wachsende Rolle spielen – doch es gibt auch Bedenken, wie etwa zu Arbeitsbedingungen und Nachhaltigkeit. Besonders deutlich wird, dass der Trend branchenübergreifend weiter zunimmt: Neben Lebensmitteln und Gastronomie experimentieren Anbieter inzwischen mit Lieferlogistik für Elektronik, Bücher, Mode und jetzt – wie durch Mömax – auch für sperrigere Einrichtungsartikel.

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