BSW-Vorsitzender: Trump betreibt "Staatsterror" – Scharfe Kritik aus Deutschland nach Angriff auf Venezuela

Stille im Kanzleramt, während die Linken die US-Aktion in Venezuela heftig anprangern – die Bundesregierung bleibt Stunden nach dem Angriff auffällig zurückhaltend.

03.01.26 13:42 Uhr | 35 mal gelesen

"Trump benutzt staatlichen Terror, um sich das venezolanische Öl unter den Nagel zu reißen", ließ Fabio De Masi, Chef des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW), am Samstag zur Mittagszeit verlauten. Zugleich fordert er: "Der amerikanische Botschafter gehört umgehend einbestellt." Wie kritisch auch immer man Venezuelas Regierung sehen mag – dies sei davon unberührt, meint De Masi weiter und stellt klar, dass das Vorgehen der USA kein Verständnis verdiene.

Die auffallende Zurückhaltung seitens der Bundesregierung und EU-Kommission nach diesem massiven Bruch internationalen Rechts nennt De Masi eine "handfeste Doppelmoral westlicher Politik".

Er erinnert zudem an das fragwürdige Signal, den Friedensnobelpreis an eine venezolanische Oppositionspolitikerin zu vergeben, die einen durchaus gewaltsamen Regierungswechsel befürwortet. Trump folge nun, so De Masi, mit seiner völkerrechtswidrigen Militärintervention nur einer allzu bekannten Tradition der US-amerikanischen Außenpolitik – Fälle wie dieser gehörten, betont er, zwingend vor den Internationalen Strafgerichtshof.

Fabio De Masi erhebt schwere Vorwürfe gegen den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump im Zusammenhang mit dem Angriff auf Venezuela und beschuldigt ihn, einen "Staatsterror" zu inszenieren, um sich die Ölressourcen des Landes zu sichern. Währenddessen bleibt die deutsche Bundesregierung – ähnlich wie die EU-Kommission – alarmierend still und reagiert über Stunden hinweg kaum erkennbar, was von De Masi und anderen Linkspolitikern als Ausdruck westlicher Doppelmoral heftig kritisiert wird. Zudem ist die Verleihung des Friedensnobelpreises an eine venezolanische Oppositionelle, die einen gewaltsamen Umsturz unterstützt, aus De Masis Sicht ein weiterer Tiefpunkt.

Neuere Berichte greifen die internationale Kritik am US-Vorgehen sowie die diplomatische Unsicherheit in Europa auf. Zahlreiche Stimmen fordern inzwischen eine unabhängige Untersuchung der Umstände – auch das politische Klima in Lateinamerika ist spürbar angespannt und Proteste machen deutlich, wie sehr die Bevölkerung eine internationale Einmischung sowie den Zugriff auf Ressourcen ablehnt.

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