Bundesbauministerin Verena Hubertz übernimmt Schirmherrschaft für die MODULAR BUILD

Berlin/Karlsruhe – 2027 startet eine völlig neue Messe zu seriellem, modularem und industriellem Bauen in Berlin. Hochkarätige Unterstützung aus Politik und der gesamten Bau-Branche ist bereits gesichert.

heute 09:31 Uhr | 2 mal gelesen

Wer dieser Tage das deutsche Baugewerbe beobachtet, merkt schnell: Vieles steht hier gerade auf dem Prüfstand – von den Methoden bis zum Mindset. Im modernen Gewand wurde jetzt in Berlin die MODULAR BUILD ins Leben gerufen. Zum allerersten Mal findet sie vom 2. bis zum 4. November 2027 auf dem Berliner Messegelände statt. Ein Signal aus der hohen Politik: Verena Hubertz, selber keine Unbekannte im Wohnungsbau, übernimmt die Schirmherrschaft. Während einer Pressekonferenz im Deutschen Architektur Zentrum war – zwischen den üblichen Zahlen, Daten und Fakten – auch ein Hauch Aufbruch zu spüren. Nicht verwunderlich. Immer mehr Stimmen fordern schnelleres, intelligenteres und umweltbewussteres Bauen – und zwar nicht nur theoretisch, sondern spürbar und konkret für Menschen. Hubertz hat es auf den Punkt gebracht: Die MODULAR BUILD sei mehr als nur eine weitere Messe. Sie wolle Akteure auf Augenhöhe zusammenbringen – von Architekt:innen bis Investierenden – und so mit kollektiver Energie zeigen, was heute schon alles machbar ist. Stichworte: Digitale Planung, Fertigung ab Werk, hochgradige Automatisierung, neue Baustoffe. Alles, was den Werkzeugkasten erweitert, um den Wohnungsbau – endlich! – ressourcenschonender, schneller und günstiger zu machen.

Das Bauwesen in Deutschland erlebt derzeit spürbare Veränderungen. Die MODULAR BUILD, deren erste Ausgabe im November 2027 auf dem Berliner Messegelände anläuft, will diese Dynamik aufgreifen und branchenübergreifend präsent machen: Im Mittelpunkt steht das modulare, serielle und systemische Bauen – ein Ansatz, der nicht nur auf Zeit- und Kosteneffizienz, sondern explizit auf Nachhaltigkeit und Wohnraumknappheit reagiert. Bundesbauministerin Verena Hubertz sieht durch ihre Schirmherrschaft ein wichtiges Signal, etwa weil in der gesamten Prozesskette aus Behörden, Bauunternehmen, Planern und Investoren noch viele Stolpersteine im Weg liegen. Ergänzend kommt aus der Presseberichterstattung der letzten Tage hinzu: Die deutsche Baubranche leidet weiter unter Rohstoffknappheit und gestiegenen Zinsen, gleichzeitig werden innovative Bauweisen politisch und wirtschaftlich noch stärker gefordert, um die Wohnungskrise zu bewältigen. Verschiedene Stimmen, etwa von kommunalen Vertretern und Instituten wie dem Fraunhofer-Institut, fordern einheitliche Regulierungen und mehr Akzeptanz für die industrielle Vorfertigung. Neuere Artikel berichten außerdem, dass Bund und Länder derzeit über weitere Förderprogramme für serielles und modulares Bauen verhandeln, um das Ziel von bezahlbarem Wohnraum nicht zu verfehlen. Der gesellschaftliche Druck ist kaum zu überhören: Auch die Öffentlichkeit erwartet zügige, neue Antworten der Bauindustrie.

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