Das Bauwesen in Deutschland erlebt derzeit spürbare Veränderungen. Die MODULAR BUILD, deren erste Ausgabe im November 2027 auf dem Berliner Messegelände anläuft, will diese Dynamik aufgreifen und branchenübergreifend präsent machen: Im Mittelpunkt steht das modulare, serielle und systemische Bauen – ein Ansatz, der nicht nur auf Zeit- und Kosteneffizienz, sondern explizit auf Nachhaltigkeit und Wohnraumknappheit reagiert. Bundesbauministerin Verena Hubertz sieht durch ihre Schirmherrschaft ein wichtiges Signal, etwa weil in der gesamten Prozesskette aus Behörden, Bauunternehmen, Planern und Investoren noch viele Stolpersteine im Weg liegen. Ergänzend kommt aus der Presseberichterstattung der letzten Tage hinzu: Die deutsche Baubranche leidet weiter unter Rohstoffknappheit und gestiegenen Zinsen, gleichzeitig werden innovative Bauweisen politisch und wirtschaftlich noch stärker gefordert, um die Wohnungskrise zu bewältigen. Verschiedene Stimmen, etwa von kommunalen Vertretern und Instituten wie dem Fraunhofer-Institut, fordern einheitliche Regulierungen und mehr Akzeptanz für die industrielle Vorfertigung. Neuere Artikel berichten außerdem, dass Bund und Länder derzeit über weitere Förderprogramme für serielles und modulares Bauen verhandeln, um das Ziel von bezahlbarem Wohnraum nicht zu verfehlen. Der gesellschaftliche Druck ist kaum zu überhören: Auch die Öffentlichkeit erwartet zügige, neue Antworten der Bauindustrie.