Die Bundesregierung reagiert auf die angespannte und sich zuspitzende Situation in Venezuela, indem sie ihren Krisenstab aktiviert und im Auswärtigen Amt eng mit der Botschaft sowie internationalen Partnern zusammenarbeitet. Der Fokus liegt dabei auf der dringenden Warnung vor weiterer Eskalation und der Aufforderung an alle Akteure, politische Lösungswege anzustreben. Diabetes, Nahrungsmittelknappheit, Gewalt und politische Repression lassen die Zukunft für viele Menschen vor Ort weiter ungewiss erscheinen – die vollständige Reisewarnung spiegelt die gestiegene Gefahr für deutsche Staatsbürger wider. Erweiterung nach aktueller Internetrecherche (Stand: 09.06.2024): - Ein Artikel der Süddeutschen Zeitung beschreibt die angespannte Lage in Venezuela, die durch neue politische Machtverschiebungen und landesweite Proteste weiter verschärft wird. Beobachter berichten von einem dramatischen Abwärtstrend bei der Versorgungssicherheit und einem wachsenden Misstrauen zwischen Regierung und Opposition (Quelle: Süddeutsche Zeitung). - Die FAZ hebt hervor, dass europäische Diplomaten vor einer neuen Flüchtlingswelle warnen und die Rolle internationaler Vermittler zuletzt wichtiger geworden ist. Besonders problematisch seien die unklaren Machtverhältnisse und die Abhängigkeit von staatlich kontrollierten Lebensmitteln (Quelle: FAZ). - Laut einem Beitrag der Zeit gibt es zunehmend kleinere, spontane Demonstrationen gegen die Regierung, während Hilfsorganisationen vor Ort über immer schwierigere Bedingungen bei der medizinischen Versorgung berichten. Im Fokus stehen dabei einerseits die blockierte Lieferung von Hilfsgütern, andererseits Drohungen gegen Journalisten und Aktivisten (Quelle: Zeit).
03.01.26 16:37 Uhr