Maria Corina Machado positioniert sich offensiv als Stimme der venezolanischen Opposition – und stellt den Schritt der USA, international gegen das Maduro-Regime vorzugehen, in den Mittelpunkt ihrer Botschaft. Im Licht der aktuellen Situation – manipulierte Wahlen, ein regime-freundliches Justizsystem und eine Regierung, die wenig Interesse an Kompromissen zeigt – fordert sie nicht nur den eigenen politischen Kreis heraus, sondern spricht auch die venezolanische Diaspora an. Laut taz und anderen Medien heizt sich die Stimmung in Venezuela aktuell weiter auf, da zahlreiche Menschenrechte missachtet werden, zahlreiche Oppositionelle verhaftet oder ins Exil getrieben wurden und die Sozialkrise im Land eskaliert. Zugleich unterstreichen etwa Spiegel und Zeit, dass der internationale Druck, etwa durch die USA und die EU, wächst und zunehmend auf umfassendere Maßnahmen zur Wiederherstellung demokratischer Strukturen setzt. Zusätzlich zeigt eine Recherche, dass internationale Menschenrechtsorganisationen zuletzt mehrfach darauf hingewiesen haben, wie groß das Ausmaß an Repression, Willkür und wirtschaftlichem Verfall in Venezuela sei – was Machados Appell zu verstärktem globalen Engagement nochmals mehr Dringlichkeit verleiht.
03.01.26 16:52 Uhr