Dennis Radtke, ein einflussreicher Arbeitnehmervertreter innerhalb der CDU, warnt seine Partei davor, sich auf ständiges pauschales Kritisieren der Grünen einzuschießen. Er betont, dass jedoch fundamentale politische Differenzen legitim und notwendig seien, aber, gerade im aktuellen gesellschaftlichen Klima, sei es gefährlich, den politischen Gegner als Feindbild zu stilisieren – das gefährde die demokratische Debattenkultur und spiele extremen Parteien in die Hände. Radtke findet, Zusammenarbeit auf Basis geteilter Werte sei – trotz aller Differenzen – mit den Grünen eher möglich als mit rechten Parteien. Zusätzlich verweist die aktuelle Berichterstattung darauf, dass die Union angesichts der wachsenden Umfragewerte der AfD und anhaltender gesellschaftlicher Polarisierung erneut über ihre Abgrenzungsstrategien gegenüber anderen Parteien diskutiert. Aus den letzten Nachrichtenartikeln geht zudem hervor, dass der Kurs der CDU in Bezug auf die Grünen und die AfD innerhalb der Partei selbst umstritten ist; einige fordern ein pragmatischeres und konstruktiveres Vorgehen (Quelle: Zeit.de, FAZ.net). Auch wird in Medienberichten die Gefahr gesehen, dass polemische Rhetorik und Feindbilder langfristig die politische Mitte schwächen und den demokratischen Diskurs beschädigen können (Quelle: Spiegel.de).