Coldwell Banker wagt den deutschen Markteintritt – Florian Freytag-Gross steuert das Wachstum

Madison N.J./Hamburg – Mit Florian Freytag-Gross an der Spitze startet Coldwell Banker Germany seinen Vorstoß auf dem deutschen Immobilienmarkt. Der erfahrene Immobilienprofi bringt knapp 25 Jahre Branchenerfahrung mit – und will die amerikanische Traditionsmarke auch hierzulande zu einer festen Größe machen.

heute 12:05 Uhr | 3 mal gelesen

Kaltstart mit Ambitionen: Von Hamburg aus nimmt Coldwell Banker Germany den deutschen Markt ins Visier. Im Fokus stehen die wichtigen Metropolregionen wie Hamburg, Berlin, München, Frankfurt sowie Köln/Düsseldorf. Das Augenmerk liegt dabei auf exklusiven Immobilien im gehobenen Segment, sowohl für Wohn- als auch Geschäftskundschaft. Die Mischung aus lokalen Franchise-Partnern und eigenen Standorten soll dabei helfen, schnell Fuß zu fassen. Ein digitaler Werkzeugkasten für Marketing und Kundenmanagement will die Partner unterstützen, die Digitalisierung des Immobiliengeschäfts stärker voranzutreiben.

Florian Freytag-Gross kennt den Markt wie seine Westentasche: Nach seiner Zeit bei Engel & Völkers sowie Dahler & Company, wo er den Expansionskurs bestimmt hat, bringt er nicht nur Know-how, sondern auch jede Menge Kontakte mit. Er will nicht weniger als einen qualitativen Sprung: "Das war die logische nächste Etappe für mich. Ein internationales Netzwerk ist inzwischen für viele Kunden ein Muss", erklärt Freytag-Gross, und setzt auf das Zusammenspiel von lokalen Kenntnissen und globalen Möglichkeiten.

Jason Waugh, der Präsident von Coldwell Banker Affiliates, schlägt in dieselbe Kerbe: Deutschland sei ein Schlüsselmarkt fürs internationale Wachstum, die Marke bringe seit über 100 Jahren exzellente Immobilienberatung auf allen Kontinenten mit. Mit mindestens 30 Standorten in der ganzen Bundesrepublik bis zum Jahr 2030 ist das Ziel genauso ehrgeizig wie klar. Auch der ländliche Raum mit besonderen Premium-Lagen wird ins Auge gefasst – nicht nur die bekannten Großstädte. Schon in den nächsten zwölf Monaten sollen erste filigrane Spuren durch alle Städte gezogen werden.

Kalifornische Wurzeln, Hamburger Neustart

Coldwell Banker Germany sitzt mittlerweile in Hamburg und gehört seit April 2026 zum deutschen Immobilienparkett – gegründet als Spin-off, beruhend auf der Lizenz des internationalen Franchise. Das Unternehmen vermittelt anspruchsvolle Wohn- und Gewerbeflächen, immer mit Blick aufs weltweite Netzwerk und die Synergie von Globalität und lokalem Gespür. Insgesamt sollen bis 2030 mindestens 30 deutsche Städte mit eigenen Coldwell-Banker-Standorten ausgestattet sein. Mehr auf: coldwellbanker.de

Ein globales Schwergewicht mit Prinzipien

Das Netzwerk von Coldwell Banker Real Estate LLC zählt rund 93.000 Makler in 50 Staaten rund um den Globus. Die US-Marke steht seit über 100 Jahren für Qualität, Verlässlichkeit und Verbindlichkeit. Die Makler profitieren von einer breiten Werkzeugpalette und Wissensnetz, das lokale und internationale Erfahrungen vereint. Das Unternehmen engagiert sich für Gleichstellung und faire Chancen, jede Niederlassung wird unabhängig betrieben. Die Muttergesellschaft ist Compass International Holdings (NYSE: COMP), mit Ablegern in etlichen Ländern und den USA.

Mit Coldwell Banker wagt sich erneut eine große Immobilienmarke an den herausfordernden deutschen Markt: Unter der Leitung von Florian Freytag-Gross, der bereits mit Engel & Völkers und Dahler & Company Erfahrung im Premiumsegment gesammelt hat, will Coldwell Banker Germany stark wachsen. Zielgruppen sind international orientierte Kunden und anspruchsvolle Immobilieninvestoren, denen eine Verbindung von globalem Netzwerk und lokaler Marktkompetenz geboten werden soll. Digitalisierte Maklerdienstleistungen, faire Vermittlungsprinzipien und ein zügiger Ausbau in den wichtigsten Städten (und darüber hinaus) stehen dabei ganz oben auf der Agenda.

Am Immobilienmarkt in Deutschland herrscht weiterhin Bewegung: Laut Süddeutscher Zeitung schwanken die Preise für Wohnimmobilien, internationalen Investoren bieten sich dennoch gerade in Metropolen Marktchancen. Unterdessen setzen viele Makler zunehmend auf Digitalplattformen, ein Trend, den Coldwell Banker nun verstärkt vorantreibt. Auch regulatorische Anforderungen nehmen zu – von Geldwäscheprävention bis hin zu europäischen Nachhaltigkeitsregeln, die künftig die Vermittlung von Objekten beeinflussen könnten. Wer Standorte bundesweit etablieren will, muss daher nicht nur Netzwerke, sondern auch Gespür für lokale Eigenheiten und rechtliche Entwicklungen beweisen.

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