Continental steht vor umfassender Erweiterung des Vorstandsteams

Umfangreiche personelle Veränderungen bahnen sich bei Continental an: Die neue Aufsichtsratsvorsitzende Sabrina Soussan plant, den Vorstand mit zusätzlichen Regionalverantwortlichen zu stärken.

heute 09:34 Uhr | 3 mal gelesen

Ein frischer Wind weht durch das Management von Continental – zumindest, wenn man den aktuellen Berichten aus dem 'Manager Magazin' Glauben schenken darf. Sabrina Soussan, die gerade erst die Leitung des Aufsichtsrats von Wolfgang Reitzle übernommen hat, treibt offenbar eine größere Neubestellung der Vorstandsriege voran. Im Gespräch sind laut informierten Kreisen gleich drei neue Posten, die sich speziell auf regionale Verantwortungsschwerpunkte konzentrieren sollen: USA, Asien-Pazifik sowie EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika). Das wirkt fast wie ein feines politisches Schachspiel – denn damit werden Regionalkompetenzen gestärkt und vielleicht auch die Flexibilität im internationalen Wettbewerb. Außerdem könnte laut dem Bericht ein Ressort für Produktion geschaffen werden. Kurios: Während über den Ausbau diskutiert wird, steht zeitgleich der Verkauf der Sparte Conti-Tech im Raum – ein merkwürdiger Gegensatz. Der Vorstand wäre bei Umsetzung bis auf sieben Köpfe angewachsen. Aktuell ist das Führungsgremium mit CEO Christian Kötz, Personalchefin Ulrike Hintze, Finanzexperte Roland Welzbacher und dem möglicherweise abwandernden Conti-Tech-Chef Philip Nelles eher schlank besetzt. "Nichts ist entschieden", betont ein Unternehmenssprecher – doch die Zeichen stehen eindeutig auf Umbau. Zwischen den Zeilen klingt heraus: Der Aufsichtsrat prüft regelmäßig die Besetzung, Veränderung ist also keine Ausnahme, sondern Teil der Routine. Doch ganz ehrlich, Routine fühlt sich das im Moment nicht an...

Die Pläne zur Erweiterung des Continental-Vorstands sind noch nicht offiziell beschlossen, aber alles deutet auf umfangreiche Veränderungen hin. Sabrina Soussan, die erst seit kurzem an der Spitze des Aufsichtsrats steht, greift das Steuer entschlossen an und will offenbar mit mehr regionaler Expertise und einer möglichen Produktionsleitung das Führungsteam stärken und international neu ausrichten. Neben den internen Machtverschiebungen bleibt Continental mit dem geplanten Verkauf von Conti-Tech in Bewegung – spannend bleibt, wie sich diese Strukturreformen auf das künftige Geschäftsklima auswirken werden. Zusätzliche Recherche ergibt, dass der internationale Wettbewerb im Automobilzuliefererbereich in den letzten Monaten deutlich härter geworden ist. Gerade der Bereich E-Mobilität und Digitalisierung – laut 'Süddeutsche Zeitung' und 'Handelsblatt' – zwingt große Konzerne wie Continental zu schnellerem Wandel und agilerem Management (Quelle: [Süddeutsche Zeitung](https://www.sueddeutsche.de)). Außerdem zeigen Brancheninsider: In globalen Unternehmen mit komplexen Lieferketten ist die Berufung von Regionalvorständen längst kein Sonderfall mehr, sondern fast schon Standard im Ringen um Flexibilität und Nähe zu den jeweiligen Märkten (Quelle: [FAZ](https://www.faz.net)). Und nicht zuletzt: Für Sabine Soussan ist diese Reorganisation wohl auch ein Signal an Investoren – denn Unsicherheiten und Personalwechsel hatten zuletzt den Kurs der Aktie beeinflusst (Quelle: [Spiegel](https://www.spiegel.de)).

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