Der Chef von DB-Infrago, Philipp Nagl, warnt eindringlich davor, dem Konkurrenten Italo Sonderkonditionen zu gewähren, solange kein EU-weit gültiger Rechtsrahmen besteht – weil dies rechtliche Unsicherheiten und möglicherweise endlose Klagen auslösen könnte. Die früheren Rahmenverträge wurden wegen ihrer Komplexität abgeschafft; eine tragfähige Lösung ist laut Nagl erst ab Inkrafttreten der EU-Kapazitätsverordnung 2031 realistisch. Marktwettbewerb hält er für sinnvoll – aber nur, wenn die Spielregeln eindeutig und stabil sind. Erweiterte Informationen aus aktuellen Artikeln: Wettbewerbsdruck aus Italien und Frankreich nimmt zu – auch die SNCF prüft laut Medienberichten neue Angebote für deutsche Verbindungen. Verkehrsverbände fordern von EU und Bundesregierung mehr Transparenz bei der Trassenvergabe und warnen, dass wachsende Unsicherheiten Innovation und Investition hemmen könnten. Zudem wird diskutiert, welche Chancen und Risiken ausländische Anbieter für die Entwicklung des deutschen Bahnmarkts bringen. (Weitere Details und Quellen am Ende der Erweiterung)