EcoVadis dient international als Referenz für die Bewertung ökologischer und sozialer Verantwortung von Unternehmen entlang globaler Lieferketten. Im Zentrum der Bewertung stehen die vier ESG-Säulen: Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte, Ethik sowie nachhaltige Beschaffung. DEKRA wurde dieses Jahr zum fünften Mal in Folge mit der höchsten Auszeichnung, Platin, bedacht. Beeindruckend dabei: Die Nachhaltigkeits-Performance konnte stetig verbessert werden – von 78 Punkten im Jahr 2023 bis hin zu aktuellen 93 Punkten im Jahr 2026. Das Unternehmen erreichte in allen vier ESG-Feldern weit überdurchschnittliche Resultate (zwischen 91 und 95 Punkten).
DEKRA-Vorstand Wolfgang Linsenmaier betont, dass Nachhaltigkeit bei DEKRA längst Teil der DNA geworden ist. Die erneute Würdigung durch EcoVadis verstehe man nicht als Ziel, sondern als weiteren Antrieb, Innovationen im Sinne von Umwelt und Gesellschaft weiter voranzutreiben. Im Klimabereich überzeugt DEKRA auch im Rahmen des Carbon Disclosure Projects (CDP) mit einer "Leadership"-Bewertung (A-) für Transparenz und Wirksamkeit und setzt mit dem hauseigenen Climate Impact-Programm Zeichen. Dieses Konzept stützt sich im Wesentlichen auf zwei Pfeiler: internationale Partnerschaften, etwa mit UNICEF, zur Förderung von Klimaschutz und Anpassungsmaßnahmen, und gezielte Investitionen entsprechend der unternehmensinternen Restemissionen – über reine Kompensation hinausgehend.
Die Effekte dieser Projekte werden mit messbaren Kennzahlen und regelmäßigen Fortschrittsberichten evaluiert. Auch ganz praktisch krempelt DEKRA den Betrieb Richtung Nachhaltigkeit um: Ausbau von Photovoltaik zwischen Shanghai und Stuttgart, Nutzung von Abwärme für die Energieversorgung der Konzernzentrale und die konsequente Elektrifizierung der Fahrzeugflotte – inzwischen fahren über die Hälfte der Firmenwagen elektrisch oder hybrid. Dies sind nur einige Beispiele, wie DEKRA ökologische Verantwortung und unternehmerisches Handeln miteinander verknüpft.
Mehr unter: www.dekra.de/de/nachhaltigkeit-bei-dekra/
DEKRA bekräftigt mit der erneuten Platin-Ehrung durch EcoVadis seine Vorreiterrolle im globalen Nachhaltigkeitswettbewerb – ein Ergebnis kontinuierlicher Weiterentwicklung und systematischen Engagements in ESG-Bereichen. Unter den wichtigsten Faktoren finden sich umfassende Strategien zu Klimaschutz, Kooperationen mit Organisationen wie UNICEF sowie innovative technische Maßnahmen wie PV-Anlagen und Flottenumstellung auf E-Mobilität. Nicht nur die Bewertung, sondern auch die offenen und konkreten Klimaschutzmaßnahmen – regelmäßig überprüft durch externe Rahmenwerke wie CDP – unterstreichen die Ernsthaftigkeit, mit der DEKRA Themen wie CO2-Reduktion, Menschenrechte und Ethik angeht.
Recherche-Update: Ein Blick über die eigene Auszeichnung hinaus zeigt: Viele Unternehmen geraten zunehmend unter Druck, ihre Nachhaltigkeitsstrategie glaubwürdig und messbar zu gestalten, nicht zuletzt aufgrund verschärfter EU-Berichtspflichten (CSRD). Laut aktueller Berichte auf taz.de wird Nachhaltigkeit in Lieferketten zur Gretchenfrage auch für den Mittelstand. Zudem befasst sich die Süddeutsche Zeitung mit der Rolle von Zertifizierungen wie EcoVadis als wichtigem Türöffner im internationalen Wettbewerb.