Deutschland hat 2025 etwa 23.000 Menschen abgeschoben, was einen deutlichen Anstieg gegenüber den Vorjahren darstellt. Die Bundesregierung begründet den Kurs mit dem Ziel, die Kontrolle über Migration zurückzugewinnen; Kritiker bezweifeln allerdings die Wirksamkeit und fordern mehr individuelle Prüfungen statt Pauschalabschiebungen. Auffällig ist, dass seit der Verschärfung der gesetzlichen Regeln verstärkt Straftäter und abgelehnte Asylbewerber im Fokus stehen – laut Medienrecherchen werden jedoch Abschiebungen oft durch mangelnde Kooperation der Herkunftsländer oder logistische Probleme ausgebremst. Auch neuere Berichte verschiedener Nachrichtenseiten bestätigen diesen Trend: Laut einer aktuellen Analyse der FAZ gibt es deutschlandweit wiederholt Proteste gegen Abschiebungen, insbesondere bei gut integrierten Familien und Kindern; ein großer Beitrag der Süddeutschen Zeitung beleuchtet die schwierige Balance zwischen Humanität und Sicherheitsinteressen der Regierung; Krautreporter wiederum hinterfragt an konkreten Beispielen die Folgen für einzelne Betroffene und kritisiert die Symbolpolitik rund um das Thema.