Statistiker sprechen von soliden Zahlen: Im März 2026 stiegen die deutschen Ausfuhren im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,9 Prozent, während die Importe ein Plus von 7,2 Prozent verzeichneten. Über 135 Milliarden Euro an Waren verließen das Land, eingeführt wurden Güter für etwa 121,5 Milliarden – Deutschland fährt einen Überschuss ein, der jedoch gegenüber dem Februar als auch dem Vorjahr abnahm. Spannender jedoch ist der Blick auf die Regionen: Innerhalb der EU läuft der Handel recht rund, sowohl Export als auch Import legen zu, insbesondere der Handel mit der Eurozone zieht an. Die Erholung nach Corona scheint noch nachzuwirken – aber nicht überall gleich. Denn Exporte in sogenannte Drittstaaten gingen zurück, dafür wuchs der Warenstrom von dort nach Deutschland kräftig.
Richtig ins Auge fällt die Entwicklung zum wichtigsten Einzelmarkt der deutschen Ausfuhren: Die Lieferungen in die USA rutschen im Monatsvergleich deutlich um fast 8 Prozent ab – auf Jahressicht ist das Minus mit über 20 Prozent dramatisch. Zuletzt war ein derartiger Rückgang nur zur Corona-Hochphase 2020 zu beobachten. Auch das Handelsvolumen mit China ist leicht rückläufig, während Großbritannien aus deutscher Sicht wieder leicht zulegt. Was die Importe betrifft: Hier bleibt China die Nummer eins – mit erneut kräftigem Zuwachs. Die Zahlen zeigen: Deutschlands Wirtschaft surft auf einer gemischten Welle – solide, aber voller Gegenströmungen.
Im März 2026 verzeichnete Deutschlands Außenhandel weiter Wachstum, angetrieben vor allem durch höhere Importe. Während die Warenströme in viele EU-Länder zulegten, mussten deutsche Exporteure in den USA einen ungewöhnlich starken Einbruch verkraften – ein Minus von über 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Experten diskutieren, ob dies auf strukturelle Veränderungen im transatlantischen Handel, Währungsschwankungen oder neue geopolitische Faktoren wie Handelsbarrieren und technologische Transformationen zurückzuführen ist. Zusätzlich weisen Branchenanalysten darauf hin, dass die steigenden Exporte in EU-Staaten ein ordentlicher Lichtblick sind, während die Abhängigkeit von Importen aus China weiter zunimmt. Nicht zuletzt bleibt abzuwarten, wie die anhaltenden Unsicherheiten durch globale Konflikte, Lieferkettenprobleme und die europäische Konjunkturentwicklung die Exportaussichten im zweiten Quartal beeinflussen werden.