Deutschlands Inflation scheint sich im Februar 2026 abzuschwächen und erreicht mit 1,9 Prozent den niedrigsten Stand seit längerer Zeit. Der überraschend schwache Preisanstieg bei Energie wirkt dämpfend, während Dienstleistungen weiterhin spürbar kostspieliger werden. Kritische Stimmen warnen allerdings davor, diesen Rückgang überzubewerten: Die anhaltend höhere Kerninflationsrate sowie die Unsicherheiten durch geopolitische Konflikte und schwankende Energiepreise könnten dem Trend schnell ein Ende setzen. Laut SZ dürfte die schwächere Inflation vor allem Haushalte mit geringen Einkommen etwas entlasten, während Ökonomen auf die Gefahr eines erneuten Energiepreisschubs aufgrund globaler Krisen hinweisen (Quelle: sueddeutsche.de). Der Spiegel berichtet, dass niedrige Energiepreise teilweise durch wetterbedingte Faktoren beeinflusst sind, was die Planungssicherheit für das restliche Jahr erschwert (Quelle: spiegel.de). Ein Kommentar der FAZ betont, dass die EZB weiterhin vorsichtig bleiben müsse, da sich die Entspannung im Preisauftrieb erst verfestigen müsse – insbesondere bei Löhnen und Dienstleistungen (Quelle: faz.net).