Die Institute warnen jedoch: Die steigende Inflation (2026: 2,8 Prozent, 2027: 2,9 Prozent), getrieben durch die Mischung aus Energiepreisanstieg und schuldenfinanzierter Fiskalpolitik, schwächt den privaten Konsum weiter ab. Besonders gravierend: Der demografische Wandel – weniger Erwerbsfähige, Alterung der Gesellschaft und sinkende Wochenarbeitszeiten – droht, die Wachstumsaussichten mittelfristig buchstäblich einzufrieren. Die Arbeitslosenquote klettert, und die ohnehin fragilen Staatsfinanzen geraten durch massiven Schuldenaufbau zunehmend unter Druck. Frische Recherchen zeigen: Das BIP-Wachstum im ersten Quartal 2024 lag bei nur 0,2 Prozent, weit unter den Erwartungen. Die Europäische Zentralbank hat ihre Zinssenkung bislang nur zaghaft umgesetzt, wodurch die Kreditvergabe an Unternehmen weiterhin zäh bleibt. Internationale Handelskonflikte und Unsicherheit bei Investitionen halten die Exportindustrien auf Sparflamme. Immer mehr Experten warnen, dass ein Paradigmenwechsel bei der Förderung von Innovation und der Stärkung der Fachkräftebasis überfällig ist.
heute 09:58 Uhr