Die Entscheidung des BMZ, die Unterstützung für die UNIDO-Investitionsbüros zu beenden, fällt in eine Zeit, in der die Haushaltsmittel des Ministeriums grundsätzlich auf dem Prüfstand stehen. 2024 schlug die Förderung mit 1,7 Millionen Euro zu Buche, 2025 werden es voraussichtlich 1,8 Millionen Euro sein – für viele Länder sind das Summen, mit denen signifikante Entwicklungen verbunden werden. Kritik kam prompt, etwa von der African Energy Chamber, die befürchtet, dass wichtige Brücken zwischen Investoren und Projekten insbesondere für afrikanische Länder wegbrechen. Neben finanziellen Erwägungen scheint auch der Wandel entwicklungspolitischer Prioritäten eine Rolle zu spielen, während die Bundesregierung betont, dass die Kooperation mit UNIDO weiterhin über andere Kanäle läuft. Es bleibt abzuwarten, wie dieser Schritt die internationale Vernetzung deutscher Unternehmen beeinflussen wird.