Wenn 2026 die Fußball-Weltmeisterschaft ansteht, läuft fürs deutsche Publikum wieder alles über die öffentlich-rechtlichen Sender – zumindest, wenn's um die DFB-Elf geht. Das Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika zeigt das ZDF am 11. Juni ab 21 Uhr live. Einen Tag später beginnt die ARD mit dem Spiel Kanadas, wohl gegen Italien, in die Übertragungen. Zwei Vorrundenpartien der deutschen Mannschaft (gegen Curaçao am 14. Juni, 19 Uhr sowie gegen Ecuador am 25. Juni, 22 Uhr) laufen im Ersten und der ARD Mediathek, das Match gegen die Elfenbeinküste am 20. Juni um 22 Uhr bleibt beim ZDF.
Sollte das deutsche Team über die Gruppenphase hinauskommen, sendet das ZDF Sechzehntel- und Viertelfinalspiele, während die ARD für Achtel- und Halbfinalpartien übernimmt. Das große Finale am 19. Juli, 21 Uhr, wird wieder im ZDF zu sehen sein. Insgesamt übertragen ARD und ZDF zusammen 60 WM-Begegnungen live, zusätzlich gibt es von allen 104 WM-Spielen ausführliche Zusammenfassungen und Highlights auf den digitalen Kanälen beider Anstalten. Die Gesamtkoordination seitens der ARD übernimmt federführend der SWR.
Wer noch tiefer einsteigen will: Auf sportschau.de gibt’s weiterführende Infos zu Auslosung, Gruppengegnern und dem DFB-Kader – falls man sich denn schon auf Vorrundengegner wie Curaçao einstellen will. Kontaktimmformationen für Medienanfragen finden sich am unteren Rand der Originalmeldung – aber ehrlich, für die meisten Fans zählt eh nur, wann und wo sie einschalten müssen.
Die Übertragungsrechte der Fußball-WM 2026 sind neu geregelt: ARD und ZDF zeigen alle entscheidenden Partien der deutschen Nationalmannschaft, wobei die Gruppenspiele und mögliche Partien in den K.-o.-Runden auf beide Sender aufgeteilt sind. Neben über 60 Live-Übertragungen soll es umfassende digitale Berichte und Zusammenfassungen zu allen 104 WM-Spielen geben, so dass Fußball-Fans alles mitbekommen – unabhängig von Sendeplatz und Uhrzeit. Interessant ist zudem, dass beide Sender an einer stärkeren Integration von Streaming-Angeboten und digitalen Inhalten arbeiten. Kontext: Laut aktuellen Berichten setzen ARD und ZDF damit – auch im internationalen Vergleich – Maßstäbe hinsichtlich der barrierefreien und plattformübergreifenden Sportberichterstattung. Zusätzliche Infos zeigen, dass steigende Ausgaben für TV-Rechte die Debatte um die Kosten des öffentlichen Rundfunks erneut anheizen (vgl. Zeit- und FAZ-Artikel vom 10. und 11. Juni 2024), während Sportjournalisten die Aufbereitung digitalen Contents als zukunftsweisend hervorheben. Kritisch wird angemerkt, dass die steigende Kommerzialisierung des Fußballs auch durch Rekord-Anforderungen für Werbeeinnahmen bei großen Turnieren angetrieben wird – ein Thema, das nicht nur in den traditionellen Feuilletons Beachtung findet.