Dresden unterliegt Elversberg – knappe Pleite im heimischen Stadion

Dynamo Dresden hat am Samstagabend in der 2. Bundesliga gegen Elversberg eine bittere 1:2-Heimniederlage einstecken müssen. Trotz starker Anfangsphase gaben die Sachsen ihre Führung noch aus der Hand.

14.02.26 22:50 Uhr | 4 mal gelesen

Die Begegnung begann furios: Schon nach zwölf Minuten zappelte der Ball im Netz der Gäste – ein satter Distanzschuss von Rossipal schlug unhaltbar im Eck ein. Dresden zeigte sich in Hälfte eins griffig und gedankenschnell, Cekas Treffer hätte das 2:0 besorgen können, doch der VAR hatte etwas dagegen. Elversberg, zunächst eher harmlos unterwegs, drehte nach der Pause jedoch kräftig auf: Mickelson egalisierte das Ergebnis mit einem coolen Schuss nach langem Zuspiel. Die endgültige Wendung brachte Petkov, der in der 78. Minute nach Dresdner Stellungsfehler den Ball sicher unterbrachte. Vergebliche Schlussoffensive der Gastgeber: Chancen waren da, doch Daferner gelang aus Nahdistanz nicht der erhoffte Ausgleichstreffer – klassischer Fall von "so kann Fußball eben auch laufen". Noch ein annullierter Treffer samt VAR-Drama, acht Minuten Nachspielzeit, hohe Dinger in den Strafraum – geholfen hat es Dresden alles nichts. Elversberg nimmt letztlich die Punkte dank kluger zweite Halbzeit und Abgezocktheit verdient mit nach Hause.

Das Spiel markierte für Dresden einen empfindlichen Rückschlag im Kampf um die oberen Plätze der Tabelle. Auffällig war die unterschiedliche Spielausrichtung beider Teams – Dresden suchte das frühe Tor und wirkte im ersten Durchgang erstaunlich reif, ehe Elversberg nach der Pause mit Pressing und Konterspiel konterte. Insgesamt mangelte es den Gastgebern an Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Kurios: Sowohl der VAR als auch Unachtsamkeiten in heißen Phasen prägten das Spiel. Was vielen Fans sauer aufstieß, war die Umstellung im Mittelfeld nach der Pause, die Dresden phasenweise die Struktur raubte. Passend zur aktuellen Berichterstattung: Laut Taz und Spiegel entwickeln sich die Duelle im Unterhaus der Liga immer öfter zu kleinen Psychodramen mit wachsendem Zuschauerinteresse und steigendem Druck auf die Trainerbank. Nach aktuellem Stand hält Elversberg damit Anschluss ans gesicherte Mittelfeld, während Dresden nach Lösungen im Offensivspiel suchen muss. Ergänzend berichten lokale Medien, dass sowohl Stimmung als auch Zuschauerresonanz trotz Rückschlags auf Dresdner Seite intakt bleiben. Laut Süddeutscher Zeitung und FAZ spiegelt der Ausgang des Spiels wider, wie eng und manchmal unberechenbar die 2. Bundesliga in dieser Saison ist.

Schlagwort aus diesem Artikel