Im heimischen Stadion starteten die Hausherren aus Stuttgart entschlossen und schon kurz nach Anpfiff konnte Undav beinahe das frühe Führungstor erzielen. In den ersten Minuten war deutlich Zug auf dem Feld, Schiedsrichter Hartmann griff jedoch auch nach zwei VAR-Entscheidungen – bei möglichen Elfmetern auf beiden Seiten – nicht ein. Ab Minute 15 dann der erste Jubel der Schwaben: Führich flankte präzise, Leweling verlängerte per Kopf und Demirovic drückte das Leder aus nächster Nähe über die Linie – 1:0 für den VfB. Stuttgart bestimmte weiterhin das Tempo, allerdings blieb es zunächst bei Andeutungen. Köln kam erst peu à peu besser ins Spiel, suchte nach Möglichkeiten, scheiterte aber wiederholt an der engmaschigen Stuttgarter Defensive. Nach der Halbzeit wurde das Spiel unruhiger: viele kleine Fouls, viele Wechsel, echte Torchancen blieben Mangelware – aber die Spannung blieb spürbar. Dann plötzlich der Knall: Ache nutzte mitten in Stuttgarts Vorwärtsbewegung einen groben Patzer, entwischte und hob den Ball gekonnt über Nübel hinweg zum Ausgleich. Stuttgart antwortete prompt und mit Wucht – nach einem rasanten Angriff legte Hendriks auf, Demirovic schnürte den Doppelpack. Undav machte mit einem Konter in der Nachspielzeit endgültig alles klar für die Hausherren. Köln hatte durchaus Lichtblicke, besonders nach dem Ausgleich, war aber im Abschluss schlicht nicht scharf genug. So feiert Stuttgart einen verdienten und emotional geladenen Heimsieg.
Der VfB Stuttgart hat am Samstagabend den 1. FC Köln in einer kämpferisch aufgeladenen Begegnung verdient mit 3:1 geschlagen. In der hitzigen Partie überzeugten die Gastgeber durch Effizienz im Abschluss und über weite Strecken mehr Kontrolle über das Geschehen. Die VAR-Entscheidungen in der Anfangsphase waren gleichermaßen strittig wie spielentscheidend – laut Kommentatoren etwa bei der Süddeutschen Zeitung herrschte auch nachher Diskussion über die Konsequenz der Regel-Auslegung. Köln zeigte sich nach dem Ausgleich kurzzeitig auf Augenhöhe, verpasste es aber erneut, die sich bietenden Chancen in Zählbares umzusetzen, was die Medien und Experten in mehreren Nachbetrachtungen betonen. Während Stuttgart seinen dritten Tabellenplatz festigte und mit Selbstvertrauen Richtung Saisonfinale blickt (nach Zahlen: 7. Heimsieg in Folge), verschärft sich die Situation für den effzeh im Abstiegskampf – laut mehreren Experten soll die Mannschaft bald "auch das Glück erzwingen" (sueddeutsche.de, 2024-06-09). Nach Recherchen ist das Thema der VAR-Entscheidungen weiterhin kontinuierlich Teil der Bundesliga-Dynamik, besonders, wenn es um Nuancen bei Handspielen im Strafraum geht.