Der 22. Spieltag der 2. Liga hat gezeigt: Überraschungen sind jederzeit drin. Hannover hält gegen Hertha die Oberhand, aber auch die Berliner zeigten Moral und blieben bis ganz zum Schluss gefährlich. Der dritte Treffer von Hannover war letztlich der Genickbruch für die Gäste, die zwar nochmal aufdrehten – zu spät. Anders in Braunschweig: Die Gastgeber mit starker erster Hälfte, aber Darmstadt biss sich zurück, besonders Maglica war kaum zu halten. Kaiserslautern gelang das Kunststück, nach Führung früh auf ein enges Abwehrkonzept umzuschalten, während Fürth den Faden nie ganz verloren hat, aber einfach zu wenig aus den Chancen machte. In den jüngsten Medienberichten wurde daneben immer wieder hervorgehoben, dass die Liga in dieser Saison bis zum Schluss völlig offen bleibt, weil viele Teams Schwankungen zeigen und keine Mannschaft zum absoluten Überflieger avanciert. Neueste Quellen – zum Beispiel von der Süddeutschen – weisen zudem darauf hin, dass Trainerwechsel in der 2. Liga diese Saison besonders häufig Ergebnisse unmittelbar beeinflussen. Besonders die Stimmung im Berliner Lager ist trotz Niederlage kämpferisch geblieben, laut mehreren Stimmen aus dem Hertha-Umfeld (mehr Details z.B. bei taz). Insgesamt bemerkenswert, wie die Dichte im Mittelfeld der Tabelle die Spannung aufrechterhält.
heute 14:03 Uhr