E3 mahnt Iran: Nuklearprogramm stoppen, Verhandlungen aufnehmen

Deutschland, Frankreich und Großbritannien drängen den Iran erneut eindringlich, seine Atompläne aufzugeben und sich bei Raketentechnologien zu mäßigen. Gleichzeitig pochen sie auf einen respektvollen Umgang mit der eigenen Bevölkerung und weniger Einmischung in Nachbarstaaten. Im aktuellen Spannungsfeld zeigen sie sich als Partner westlicher Verbündeter, nehmen jedoch selbst keine militärischen Handlungen vor.

heute 14:47 Uhr | 4 mal gelesen

Mit Nachdruck mahnten die Staats- und Regierungschefs der europäischen E3-Gemeinschaft am Samstag: Der Iran solle unbedingt sein Atomprogramm aussetzen und auf die Entwicklung ballistischer Raketen verzichten. Es gehe darum, weitere Konflikte in einer ohnehin turbulenten Region zu verhindern – Zivilistinnen und Zivilisten müssten geschützt werden, heißt es in dem gemeinsamen Statement. Besonders betonten sie, wie wichtig der Schutz der Zivilbevölkerung und ein Ende jeglicher Gewalt gegen Demonstrierende im eigenen Land seien. Die E3 distanzieren sich ausdrücklich von den aktuellen Luftschlägen in Nahost; sie bevorzugen diplomatischen Austausch und fordern den Iran zu echten Verhandlungen auf. Die Zukunft des Landes sollte allein vom iranischen Volk gestaltet werden – diese Aussage bleibt, trotz aller politischen Rhetorik, fast schon so etwas wie ein Appell zwischen den Zeilen.

Die E3-Länder – das sind Frankreich, Deutschland und Großbritannien – haben ihre ablehnende Haltung gegenüber dem laufenden iranischen Atomprogramm bekräftigt und fordern zudem Einschränkungen beim Raketenbau. In ihrer Erklärung sprechen sie sich gegen iransche Aggressionen in der Nachbarschaft aus und mahnen mehr Demokratie und Rechte für die iranische Bevölkerung an. Besonders angespannt ist die Situation, da jüngst wieder Militärschläge stattfanden, wobei die E3 sich betont diplomatisch und abwartend positionieren. Laut aktuellen Recherchen wird die Sorge der E3-Länder durch eine dynamische regionale Entwicklung verstärkt: Die iranische Führung hat zuletzt wieder mit Urananreicherung Schlagzeilen gemacht und ihre Rhetorik verschärft, während zugleich das Vorgehen gegen Regimegegner im eigenen Land international scharf kritisiert wird. Verschiedene Nachrichtenseiten berichten, dass Gespräche mit den USA derzeit auf Eis liegen und Teheran demonstrativ an seinen Ambitionen festhält; Europa bleibt damit auf vorsichtige Diplomatie angewiesen.

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