Elvis, eine feste Größe in der Welt von "Hartz und herzlich", reist diesmal mit seiner Frau Katrin von Mannheim nach Trier in die Magnerichstraße. Die Trierer Runde – Hanne, Ralf, Steven, Peggy, Sascha, Mike – baut schon im Garten Atmosphäre auf; Roger, der Busfahrer, und Uschi, die Cupcake-Spenderin, bringen direkt etwas Festliches ins Spiel. Wenn zwei Welten aufeinandertreffen… da schwingen Neugier und ein bisschen Nervosität mit: Wie funkt es wohl zwischen den Bekannten aus Trier und ihren Gästen aus den Mannheimer Benz-Baracken?
Währenddessen erkunden Valeska aus Trier und Janine aus Mannheim – selbst Mutter von Zwillingen – gemeinsame Themen von Familie über Schönheitsrituale bis Männergeschichten. Die Chemie stimmt spontan: Ist da Potenzial für mehr als nur eine kurze Bekanntschaft?
Dazwischen gibt’s eine Rückschau nach Art des "Hartz und herzlich"-Kosmos: Ein ABC der Erfahrungen, erzählt von alten Bekannten wie Elvis, Katrin, Jens aus Pirmasens oder den Rostocker Jungs Carsten und Jean. Vielschichtige Geschichten von Arbeitslosigkeit und Behördenfrust, aber auch von Lebensfreude, Zusammenhalt und den kleinen Glücksmomenten im Alltagsgrau. Stichwort: Dagmar, die unermüdliche Helferin aus Mannheim, bekommt ihren eigenen Moment im Rampenlicht.
Die Auftaktfolge der Jubiläums-Doku wird von UFA Show & Factual umgesetzt und bringt die Protagonisten, die sonst ihren Alltag in den Schatten der Armutsstatistiken bestreiten, zusammen ans Licht. Ausgestrahlt am 6. Januar 2026 auf RTLZWEI, mit Vorab-Premiere auf RTL+.
Die Jubiläumsfolge von 'Hartz und herzlich' setzt den Fokus auf die Begegnung zweier bisher getrennter Doku-Welten: Mannheim trifft auf Trier – und mit der Begegnung kommen neue Dynamiken und Blickwinkel auf das Thema soziale Gerechtigkeit und Lebensrealität ans Tageslicht. Dass sich viele Teilnehmer*innen trotz Widrigkeiten gegenseitig stützen, zeigen nicht nur die thematischen Rückblenden – es ist manchmal, als hielten sich die Protagonist*innen gegenseitig über Wasser. Laut aktuellen Berichten wird der wachsende Abstand zwischen Arm und Reich in Deutschland immer präsenter diskutiert: Die Armutsquote liegt laut aktuellem Sozialbericht bei rund 16,8 Prozent, viele Betroffene hätten das Gefühl nach „unten durchs Raster“ zu fallen (vgl. Quelle: taz.de). Soziale Dokumentationen wie 'Hartz und herzlich' gewinnen dadurch an Bedeutung, da sie individuelle Geschichten sichtbar machen und die gesellschaftliche Diskussion befeuern. Auch Medien wie Der Spiegel und die Zeit haben in den letzten zwei Tagen mehrfach thematisiert, wie strukturelle Armut in Städten wie Mannheim, Gelsenkirchen oder Berlin die Lebensqualität beeinflusst und wie Betroffene individuelle Lösungswege entwickeln (vgl. Quelle: spiegel.de; Quelle: zeit.de). Die Debatte um Bürgergeld, steigende Energiepreise und Perspektivlosigkeit wird, auch in aktuellen politischen Analysen, als eines der dringendsten sozialen Themen unserer Zeit gesehen.