NATEC HOME, entwickelt von ACCUPOWER in Graz, setzt im Speichermarkt neue Maßstäbe: Brandsicherheit auf höchstem Niveau, langlebiger als die verbreiteten Lithium-Ionen-Modelle und deutlich nachhaltiger. Die Idee ist weder Zufall noch ein schnell zusammengeschraubtes Produkt, sondern Ergebnis jahrelanger Forschung. Schon 2023 haben die Steirer industrielle Natrium-Ionen-Akkus zur Serienreife gebracht – jetzt folgt der Schritt in den Alltagsgebrauch. Moritz Minarik, ACCUPOWER-Chef, bringt es auf den Punkt: 'Technologische Vorstöße entstehen nicht nur in hippen Technologiemetropolen. Wir wollen Nachhaltigkeit und Innovation verbinden.' Für rund 3990 Euro netto ist der neue Speicher ab sofort erhältlich, im selben Preisrahmen wie übliche Lithium-Speicher, nur eben aus Salz (also Natrium). Parallel gibt’s als NATEC X-PLORE einen weiteren Speicher, zugeschnitten auf Camper, Boote und Co., für deutlich weniger Geld. Die ersten 100 Käufe des Heimspeichers werden außerdem mit 770 Euro Zuschuss versüßt – das ist mal ein Signal. Technisch stecken 7,68 Kilowattstunden Kapazität und 3,8 kW Leistung in dem neuen Speicher – genug für typische Haushaltsanforderungen. Und falls mehr gebraucht wird, lässt sich das System modular bis zu fünfzehnmal erweitern – vom Einfamilienhaus bis Mittelstand sind also verschiedene Anwendungen denkbar. Das Entscheidende: Im Gegensatz zu Lithium-Batterien kommt hier kein Kobalt, kein Lithium, sondern das überall verfügbare Natrium zum Einsatz. Das senkt die CO2-Bilanz beim Rohstoff deutlich und nimmt der internationalen Abhängigkeit etwas den Schrecken. Besonders einleuchtend, wofür NATEC HOME aufgestellt ist: Er brennt selbst bei extremen Bedingungen nicht und arbeitet auch bei minus 30 bis plus 50 Grad – ein echtes Argument für Orte, wo herkömmliche Speicher längst schlappmachen. Mehr noch: Die Lebensdauer übertrifft den Marktstandard locker, nach 20 bis 25 Jahren läuft die Batterie noch zu mindestens 80 Prozent. Zugegeben, das Gehäuse ist dicker und schwerer (rund ein Drittel mehr als herkömmliche Speicher) – aber diese Einbuße ist zu verschmerzen, wenn Brandschutz, Langlebigkeit und Umwelt das Gegengewicht sind, meint COO Bettina Haberler. ACCUPOWER zählt zu den ersten Entwicklern, die Natrium-Speicher 2023 serienreif machten, vor allem dank ihrer Erfahrung mit komplexen Batterie-Management-Systemen. Zentrale Aufgaben dieses "Gehirns" sind unter anderem Überwachung, Ladezustandsprognose, Schutz bei Unfällen und die Anbindung an digitale Haussteuerungen. Neben Haushalt und Gewerbe gibt’s Pläne für große Speicherlösungen im Containerformat, etwa für Windparks oder entlegene Orte. CEO Minarik fasst zusammen: Was bislang nur Vision war, wird Realität: Heimspeicher, die sich ohne Konfliktrohstoffe und CO2-Exzesse betreiben lassen. Im direkten Vergleich ist der CO2-Ausstoß bei Natrium unvergleichlich geringer als bei Lithium. ACCUPOWERs Beitrag zur Materialwende ist beachtlich – sie exportieren ihre Speziallösungen weltweit und arbeiten für große Namen wie Porsche, AVL oder Kapsch.
Der NATEC HOME, von ACCUPOWER aus Graz entwickelt, eröffnet eine neue Ära für Heimspeicher in Österreich: Brandsicher, CO2-schonend und gebaut aus internationalem Know-how, lässt sich der Speicher flexibel für Privathaushalte und in Modulform für gewerbliche Zwecke einsetzen. Mit dem Wechsel von Lithium zu Natrium als Rohstoff wird nicht nur auf Umwelt, sondern auch auf Versorgungssicherheit Rücksicht genommen – Salz, oder genauer Natriumchlorid, ist günstig, üppig vorhanden und vermeidet geopolitische Spannungen sowie kritische Ressourcenkonflikte. Das könnte maßgeblich zur Energiewende beitragen: Laut aktuellen Medienberichten in Deutschland und international wächst das Interesse an alternativen Speichertechnologien – auch weil Photovoltaik und Windenergie zunehmend auf intelligente, robuste und nachhaltige Lösungen zur Speicherung von Strom angewiesen sind. ACCUPOWERs Vorstoß hat jedenfalls über Österreich hinaus Signalwirkung und dürfte die Debatte rund um den Heimspeichermarkt weiter befeuern. --- Recherche ergänzt: Nach neuesten Berichten (2024) steht Österreich generell vor einem Ausbau der Batteriespeicher-Kapazitäten zur Unterstützung der Energiewende. Die Nachfrage nach sicheren, lang haltbaren und ressourcenschonenden Speichern wächst besonders wegen steigender Energiepreise. Mehrere Medien beschäftigen sich aktuell mit der Entwicklung von Natrium-Ionen-Akkus als realistische Alternative zu Lithium-Systemen; auch deutsche Firmen (etwa Volkswagen, Mercedes-Benz) forschen am Thema, wobei Kostenvorteile und die geringere Umweltbelastung klar im Vordergrund stehen. Selbst Konkurrenten aus China bewegen sich seit 2023 energisch in diesen Bereich, was weltweit neue Rahmenbedingungen für Energiespeicher setzen dürfte.