Wer dieses dumpfe Gefühl kennt, zwischen Himmel und Hölle zu schweben, kennt vermutlich auch das Leben von Rue, der Hauptfigur aus „Euphoria“. Mit der nun dritten Staffel schlägt Autor und Regisseur Sam Levinson ein weiteres, beinahe atemloses Kapitel auf: Während Zendaya erneut als verletzliche Rue zwischen Absturz und Erlösung taumelt, wirbelt das Schicksal ihrer Freunde durch neue Krisen, Zweifel und unerwartete Wendungen – pures Drama, manchmal bitter, stellenweise fast schon poetisch grotesk. Die hochkarätige Besetzung, darunter Hunter Schafer, Jacob Elordi, Sydney Sweeney und überraschend viele Gaststars (etwa Sharon Stone und ROSALÍA), verspricht intensive Geschichten und tiefe Einblicke in Wunden, die nicht heilen wollen. Technisch setzt die Staffel Maßstäbe: Zum ersten Mal wurde im TV-Bereich großflächig auf 65mm-Analogfilm gedreht, was nicht nur optisch an große Kinomomente erinnert, sondern den Ausbruch der Figuren aus den engen Korridoren der High School in die offene, manchmal gnadenlose Welt spürbar macht. Interessant: „Euphoria“ beruht ursprünglich auf einer israelischen Serie und lebt neben ihrem schonungslosen Blick auf Drogensucht, Gewalt und Identitätssuche besonders von den kreativen Ideen des Teams um Sam Levinson und Marcell Rév. Ausstrahlung ist ab 13. April – jeweils eine neue Folge pro Woche. Für echte Fans definitiv ein Pflichttermin – und vielleicht dieses Mal mit noch mehr Fragen als Antworten.
Die dritte Staffel von "Euphoria" startet am 13. April auf Sky und WOW und greift in acht Folgen wieder Themen wie Sucht, Trauma, Identität und die Suche nach Halt im jungen Leben auf. Besonders auffällig ist dieses Mal die innovative Produktion mit analogem 65mm-Film, die für eine einzigartige Bildsprache sorgt. Schauspielerisch setzt die Serie erneut auf den bewährten Cast rund um Zendaya, nutzt aber zahlreiche prominente Gastauftritte, um die Handlung dichter und vielfältiger zu gestalten. Neue Entwicklungen in der dritten Staffel sollen einen Zeitsprung zeigen und die Figuren vor ganz andere Herausforderungen stellen – ein Bruch mit der anfangs typischen Coming-of-Age-Atmosphäre. Kritische Fragen zum Einfluss der Serie auf junge Zuschauer:innen, etwa im Hinblick auf die Verherrlichung von Drogenkonsum, bleiben weiterhin ein Diskussionspunkt. Die mediale Erwartung ist enorm, nicht zuletzt wegen der mehrfach preisgekrönten vorherigen Staffeln. Recherchen auf aktuellen Newsseiten ergaben zudem, dass "Euphoria" trotz Produktionsverzögerungen aufgrund von Streiks und kreativen Differenzen als eines der wichtigsten TV-Ereignisse dieses Frühjahrs gehandelt wird.