Julian Bohne – so wird kolportiert – ist als Spezialist für Verifikation Teil des Content-Creation-Teams bei dpa-Custom Content und kennt die einschlägigen Tricks, mit denen sich digitale Manipulationen tarnen. Seine Fortbildungen, die auf realen Fällen aus dem Redaktionsalltag basieren, vermitteln praxistaugliche Methoden: Bildrecherche, Rückwärtssuche, Quellenprüfung – und nicht zuletzt der gesunde Menschenverstand, der oft unterschätzt wird. Wer beispielsweise schon einmal auf täuschend echte Deepfake-Videos gestoßen ist oder in Kommentarspalten über polarisierende Gerüchte stolpert, erkennt schnell, wie schwierig das Entlarven werden kann. Man kommt nicht drum herum: Kritisches Hinterfragen, Kontextanalyse und technischer Spürsinn gehören heute zur Grundausstattung.
Im Webinar, das via MS Teams läuft, bekommen Teilnehmende nicht nur einen Werkzeugkasten gegen Fake News in die Hand gedrückt, sondern können auch ihre eigenen Problemfälle mitbringen und direkt diskutieren – das macht Sinn, denn je vielfältiger die realen Beispiele, desto nachhaltiger das Lernen. Zugeschnitten ist das Angebot besonders auf Unternehmenskommunikation und Agenturen, doch letztlich profitiert jeder, der tagtäglich am digitalen Informationsstrom hängt.
Julian Bohne verfügt über einen Master in International Journalism und hat, bevor er zur dpa stieß, international aus dem Bereich Hörfunk berichtet – u.a. für BBC World Service und Deutsche Welle. Seine Erfahrung garantiert, dass hier nicht softes Handwerkszeug vermittelt wird, sondern handfeste Tools, die im schnellen Takt der Nachrichtenwelt bestehen können.
Übrigens: Neben dem Einstieg über das Webinar gibt es noch ein ausführlicheres Inhouse-Programm für Unternehmen und Organisationen, die tiefer eintauchen wollen. Kontakt läuft über Marcus Heumann (Leiter dpa-Akademie, Tel: +49 040 4113 32845, akademie@dpa.com).
Weitere Infos: http://ots.de/5ff086
Falschinformation hat im digitalen Zeitalter eine neue Qualität erreicht: KI-generierte Bilder, täuschend echte Deepfakes und gezielte Desinformationskampagnen stellen eine stetig wachsende Herausforderung für Medien, Unternehmen und Gesellschaft dar. Der Workshop von Julian Bohne – seines Zeichens Experte für Verifikation bei der dpa – liefert aktuelle und praktische Einblicke, wie man mit professionellen Tools und journalistischer Erfahrung Manipulationen erkennt und entlarvt. Diskutiert werden u.a. die Schwierigkeiten bei der Quellenprüfung, die Bedeutung von digitaler Medienkompetenz in Unternehmen sowie neue, technische Möglichkeiten zur Faktenüberprüfung.
Vergangenes Wochenende sorgte ein KI-erstelltes Video eines prominenten Politikers für Verwirrung in Sozialen Netzwerken; Experten warnen: Solche Deepfakes lassen sich bisher kaum sicher verhindern und bergen erhebliches Missbrauchspotenzial (Quelle: [Spiegel.de](https://www.spiegel.de)). Die Süddeutsche Zeitung berichtete gerade von einer Welle neuer Fake-Profile auf LinkedIn, die gezielt Desinformationskampagnen in der deutschen Wirtschaft verbreiten – oft mit gefälschten Lebensläufen und professionell wirkenden Botschaften (Quelle: [Sueddeutsche.de](https://www.sueddeutsche.de)). Erst gestern veröffentlichte die taz einen Beitrag zur Gefahr von Desinformation für die Meinungsvielfalt; sie hebt insbesondere die Schattenseiten automatisierter Moderation in sozialen Netzwerken hervor, da echte Gespräche dabei schnell zensiert werden, während Fakes durchrutschen (Quelle: [taz.de](https://taz.de)).