Frankreich hat sich im WM-Viertelfinale gegen Marokko mit 2:0 durchgesetzt. Von Beginn an zeigten die Franzosen, dass sie den Ton angeben – allerdings ließ Mbappé in Halbzeit eins einen Elfmeter liegen, Bono ahnte die Ecke und hielt, als wollte er gleich das Tor verriegeln. Nach der Pause drehte Frankreich dann auf: Mbappé traf aus eigentlich unmöglicher Position – der Ball sprang wie ein Flummi vom Sechzehner ins Netz (60.). Nur ein paar Minuten später schnappte sich Dembélé nach Ballgewinn in der Nähe der Mittellinie das Leder, marschierte zielstrebig und schoss aus etwa 18 Metern trocken zum 2:0 ein. Marokko bemühte sich redlich, kam aber selten wirklich gefährlich vors französische Tor. Ounahi per Kopf, Ounahi per Distanz – alles irgendwie zu harmlos oder knapp vorbei. Auch wenn Marokko nach der Pause mehr riskierte, blieb Frankreich cooler und ließ nichts mehr anbrennen. Nun trifft Frankreich im Halbfinale auf den Sieger aus Spanien gegen Belgien. Die französischen Fans feiern bereits – und ein kleines Déjà-vu zur letzten WM schwingt da wohl bei manchem mit.
Frankreich sicherte sich nach einer abgeklärten Vorstellung gegen Marokko mit einem 2:0 den Einzug ins Halbfinale der Fußball-Weltmeisterschaft. Kylian Mbappé und Ousmane Dembélé erzielten die Tore in der zweiten Halbzeit, nachdem Keeper Bono zuvor einen Elfmeter von Mbappé pariert hatte. Marokko fand offensiv kaum Mittel, während Frankreich vor allem durch individuelle Klasse überzeugte. In den Medien wurde betont, wie entscheidend die internationale Erfahrung der französischen Mannschaft im Vergleich zum aufstrebenden Team aus Marokko war. Interessant bleibt, wie Frankreichs Trainer Didier Deschamps seine Mannschaft auf das Halbfinale gegen den Sieger von Spanien gegen Belgien einstellt. Nach aktuellen Medienberichten gab es vor allem wegen Mbappés Leistungen in den letzten Turnierspielen große Hoffnungen auf eine Titelverteidigung.