Der BDI warnt davor, die AfD in Regierungsverantwortung zu bringen, denn dies könne laut Tanja Gönner der Wirtschaft erheblich schaden. Insbesondere verweist der Verband auf den drohenden Fachkräftemangel und die Notwendigkeit, qualifizierte Arbeitskräfte aus dem Ausland nicht abzuschrecken. Gönner betont, dass auch Landesregierungen durch ihr politisches Klima die Standortattraktivität beeinflussen, und sieht in den AfD-Plänen keine Lösungen für die zentralen ökonomischen Herausforderungen Deutschlands. Aktuelle Recherchen zeigen, dass die Sorgen um den Fachkräftemangel in breiten Teilen der Wirtschaft geteilt werden: Aktuelle Berichte thematisieren einen beispiellosen Anstieg unbesetzter Stellen – gerade im Mittelstand – sowie erste Fälle, in denen ausländische Fachkräfte gezielt andere Länder wählen. Die politische Unsicherheit in Aussicht auf eine Regierungsbeteiligung rechter Parteien lasse bereits einige Investoren zögern. Wirtschaftsexperten warnen zudem: Die deutsche Exportorientierung könnte unter einer Politik leiden, die auf Abschottung und Nationalismus setzt – was für viele Unternehmen, die global agieren, ein ernsthaftes Risiko darstellt.
09.07.26 22:18 Uhr